Würfelmusik

Neben der Spur

Spielereien sind schön. Vor allem, wenn sie zwei miteinander kombinieren.

Machen wir zur Abwechslung einfach mal ein bisschen Musik. Etwas, das mit BUMM TSCHAK anfängt und dann schön monoton vor sich hin blubbert. Etwas, das man schnell einmal mit der Maus losmachen und dann laufen lassen kann. Dazu braucht es eine schön verspielte Oberfläche eines Instruments. Und wenn diese Oberfläche dann noch an ein anderes Spiel erinnert, dann umso besser.

Zum Beispiel der 808 Cube, der die Klänge einer Roland TR 808 erinnert, sie auch vermutlich nutzt. Aber der Witz der Website ist, dass die Drummachine auf einen Zauberwürfel als Interface zugreift, den wir alle schon einmal versucht haben zu lösen. Also dreht man den Würfel und bekommt neue Instrumente (immer drei sind wegen der ISO Sicht auf den Würfel gleichzeitig bedienbar) angeboten. Und so kann das lustige Klicken und Schieben und Verschieben losgehen. Und es bummt und hämmert und klatscht. Sogar hörer oder tiefer, wenn man die Cursor Tasten nutzt und die Instrumente verstimmt.

Gut, und man frägt sich jetzt: Na, was weiter? Ganz einfach. Nichts weiter. Einfach spielen. Fünf Minuten entspannen, sich fragen, wo um alles in der Welt eigentlich der eigene Würfel geblieben ist, mit dem man früher zumindest eine Seite schnell gleichfarbig bekommen hat.

Drei Minuten darf das schon einmal sein.

Dann ist wieder gut. BUMM TSCHAK.