WHO: Alle Impfstoffe gegen Schweinegrippe sind sicher

Die Weltgesundheitsbehörde WHO versucht, die verbreitete Unsicherheit gegenüber den Schwseinegrippe-Impfstoffen zu bekämpfen.

In einer Mitteilung hieß es heute, dass auf der Grundlage von Informationen aus 16 von insgesamt 40 Ländern, die die von der WHO empfohlene Impfkampagne durchführen, bereits 16 Millionen Menschen geimpft worden seien.

Aufgrund der Massenimpfungen, so die WHO, könnten sich einige, aber seltene Nebenwirkungen zeigen, die in den klinischen Versuchen nicht beobachtet werden konnten. Die bisherigen Ergebnisse seien aber "ermutigend".

Wee erwartet könne es an der Einstichstelle zu Schwellungen, Rötung oder Schmerzen kommen, die aber schnell wieder verschwinden. Weniger häufiger sei von Fieber, Kopfweh, Müdigkeit und Muskelschmerzen nach der Impfung berichtet worden. Auch diese Symptome würden binnen 48 Stunden verschwinden.

Die WHO nimmt auch Stellung zu den Todesfällen, die nach der Impfung aufgetreten sind. Alle seien sorgfältig untersucht worden. Auch wenn einige Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, könne man "eine direkte Verbindung zum Impfstoff als Todesursache ausschließen". Verwiesen wird auf China, wo mehr als 11 Millionen Menschen geimpft wurden und nur 15 Fälle von schweren Nebenwirkungen und zwei Tode nach der Impfung beobachtet wurden. Die Untersuchungen hätten ergeben, dass andere Krankheiten, nicht der Impfstoff die Todesursache gewesen seien.

Zwischen den verwendeten Impfstoffen mit oder ohne Adjuvantien gebe es bislang keine Unterschiede im Hinblick auf die Sicherheit. Nach den Beobachtungen würden die Pandemie-Impfstoffe dem Sicherheitsprofilen der Impfstoffe für die saisonale Grippe gleichen, die bereits 60 Jahre verwendet werden.