US-Weihnachtsgeschäft: Weniger Geschenke für Freunde und Mitarbeiter

Die US-Konsumenten wollen ihre Weihnachtseinkäufe um 3,2 Prozent reduzieren.

Laut einer im Auftrag des Handelsverbands „National Retail Federation“ (NRF) durchgeführten Befragung von 8.431 erwachsenen US-Amerikanern wollen diese vor allem weniger Geschenke für Nicht-Familienmitglieder kaufen sowie auch vermehrt auf Discounter zurückgreifen, berichtet Bloomberg. Demnach wollen sie heuer pro Kopf 682,74 Dollar für Geschenke ausgeben, nach 705,01 USD im Vorjahr, als bereits ein Minus von 7,6 Prozent verzeichnet wurde.

So hätten 43 Prozent der Befragten angegeben, am Wichtigsten für die Entscheidung, wo sie einkaufen, wären die Discounts, während 70 Prozent von vornherein nur bei Discountern shoppen wollen. Dabei werden plangemäß die Ausgaben für Familienmitglieder nur um zwei Prozent reduziert, während Freunde und Mitarbeiter um immerhin 17% bzw. 15 Prozent weniger bekommen sollen.

An der Wall Street wird für das heurige Weihnachtsgeschäft indes fest mit einer positiven Überraschung gerechnet, wobei mit einer self-fulfilling-prophecy argumentiert wird: Die gestiegenen Aktienkurse lassen ein stärkeres Weihnachtsgeschäft erwarten, was die Kurse weiter steigen lässt, wovon wiederum das Weihnachtsgeschäft profitiere. Offenbar müssen die Konsumenten davon jedoch noch überzeugt werden.