Der ZDF-Reporter Iko Bebic bringt eine Brause mit Namen "Doping" auf den Markt

Boxer, Tennislehrer, ZDF-Sportreporter: Iko Bebic hat viele Talente, nun bringt der Freiburger eine Brause auf den Markt, der er den Namen DOPING verpasst hat.

Schon vor zehn Jahren hat er sich die europaweiten Markenrechte am Begriff "Doping" gesichert, seither sucht Bebic eine Verwendung. Die großen Lebensmittelkonzerne zuckten aus verständlicher Angst um ihre etablierten Marken zurück, also: Eigenregie. Es wurde geplant, gemixt und gedopt, alles legal. Nur beim Firmennamen wollten die Behörden nicht mitspielen. Das Registergericht hat die Eintragung des Firmennamens "DOPING Products" ins Handelsregister abgelehnt. In der Begründung hieß es, dass der Name den Handel mit illegalen Produkten suggeriere. Man entschied sich vorerst für die Umfirmierung in "DIPONG". Wie Bebic gegenüber der Telepolis mitteilte, hält man sich allerdings frei, "zu einem späteren Zeitpunkt den Rechtsstreit aufzunehmen und eine Durchsetzung des ursprünglichen Gesellschaftnamens durchzusetzen."

Der Energy Drink wartet mit einem Koffeingehalt von 32 mg pro 100 ml auf, das ist ungefähr so viel wie im Konkurrenzprodukt Red Bull, aber weniger als in einer starke Tasse Kaffee. Noch ist nicht bekannt, ob Mitbewerber nachziehen werden. Wie wäre es mit "Fuentes-Special" oder "Werner Frankes Meisterbrand"? Abzuwarten bleibt auch, wie die humorlosen Großkopferten vom Anti-Doping-Sender ZDF auf die Markteinführung reagieren.