Nein, Du verstehst es nicht richtig. Ich vermute, mit Absicht...
Ich würde allerdings tatsächlich gleich Maßstäbe verlangen, auch gegen Russland.
Natürlich nicht in "letzter Konsequenz", denn dass würde bedeuten, Russland tatsächlich den Krieg einfach so durchgehen zu lassen und evtl. sogar mitzumachen wie bei den ganzen US/NATO-Kriegen seit 1999.
Tatsächlich würde ich allerdings von einer Außenministerin diplomatische Initiativen erwarten, die darauf abzielen, möglichst schnell Verhandlungen für ein Friedensabkommen zwischen Ukraine und Russland, dass den Interessen beider Seiten (und nicht unbedingt Interessen dritter Seite) gerecht wird.
Und nicht, dass sie fröhlich immer weiter eskaliert und Öl ins Feuer gießt, bis die ganze Welt brennt.
Lustigerweise würde jede Friedensinitiative sogar am ehesten den Ukrainern helfen, mit denen ich mich solidarisiere: den kleinen Leuten... und zwar sowohl in der West- als auch in der Ostukraine. Und den russischen Soldaten, denn Gefreiter Arsch (oder wie auch immer das russische Äquivalent lautet) hat ebensowenig verdient, irgendwo elendig zu verrecken.
Denn niemand hat es verdient, beschossen zu werden, egal, ob Russen schießen oder die Ukrainischen "Mitbürger".
Immer mehr (schwere) Waffen ins Kriegsgebiet zu schicken, hilft den Ukrainern (und ja, auch Russen), mit denen ich mich solidarisiere, überhaupt nicht, die verrecken daran. In der West- wie in der Ostukraine.
Und jetzt spare Dir doch bitte irgendwelche billigen "Putinversteher"-Scheiße während Du versuchst, Baerbock zu relativieren.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.09.2022 17:46).