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  • Avatar von crumar
    • crumar

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.03.2007

    Scheinheilige Frage

    Antwort auf Wie kommt man von "Mehrheitsgesellschaft" auf "alte, weiße Männer"? von label.

    Die Unterstellung, die "Mehrheitsgesellschaft" sei "rassistisch durchzogen" hat die quicklebendige Abschreiberin aus der woken US-Theorie einer DiAngelo, wonach es genau zwei Typen von "Weißen" gibt, nämlich a. offene und b. verdeckte Rassisten.
    Was es gar nicht geben kann, sind demnach "Weiße" mit einer antirassistischen Einstellung.
    Sondern der Rassismus ist in ihnen, wie die Erbsünde.
    Die religiösen Bezüge des manichäischen Weltbilds dieser durchgeknallten Puritaner sind offensichtlich.

    Du schreibst: "Schlussendlich ist das eine Meinung."
    Sicher, man kann eine Unterstellung auch für eine "Meinung" halten.
    Meiner Meinung nach ist sie eine Plagiatorin - nur kann ich meine Meinung begründen und belegen. Sie ihre nicht.

    Dann zum Verhältnis zur innerparteilichen Demokratie der Grünen; die "couragierte Frau" ist mit über 90% zur Sprecherin gewählt worden, der junge Mann nur mit über 60%.

    Weißt du, wie das Ergebnis zustande gekommen ist?
    Es gab drei männliche Kandidaten und nur eine weibliche zu wählen, mit zwei Stimmen, je eine für eine Frau und eine für einen Mann.
    Man konnte - als Frau - also nur sie wählen, weil es gar keine Wahl gab.
    Ihre Wahl war schlicht und ergreifend und wörtlich alternativlos.

    So kann man jede "demokratische Abstimmung" zu einer Farce machen.

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  • Avatar von label
    • label

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.02.2000

    Plagiat = Beweis durch Behauptung und demokratische Abstimmung über Fr. Heinrich

    Antwort auf Scheinheilige Frage von crumar.

    Ob Fr. Heinrich bei irgendjemand abgeschrieben hat, ist eine unbelegte Behauptung, alldieweil es im Netz tausende Passagen gibt, die über den Alltagsrassismus berichten wie z.B. auch Amnesty International:

    "Täglich machen Menschen in Deutschland rassistische
    Erfahrungen. Sie werden aufgrund ihrer „Hautfarbe“, ihrer
    vermeintlichen Religion oder anderer Zuschreibungen
    von den Angehörigen der weißen Mehrheitsgesellschaft
    diskriminiert und ausgegrenzt. Rassismus zeigt sich in
    verschiedenen Ausprägungen und in allen Lebensbereichen:
    in der Politik, bei der Job- und Wohnungssuche, beim Arzt,
    in Schule und Universität, auf dem Fußballplatz und in
    der Disko oder im alltäglichen Gespräch."

    https://www.amnesty.de/sites/default/files/2018-03/Amnesty-Broschuere-Alltagsrassismus-Maerz2017.pdf

    Bezüglich der Wahl von Fr. Heinrich kann ich nicht ganz folgen, ob diese Wahl alternativlos sei. Man hat immer noch diese Fraui abzulehnen bzw. eine neue Gegenkandidatin aufzustellen. Die Grünen sind neben der Linken die einzigen der im Bundestag vertretenen Parteien, die auf Geschlechterparität bei der Ämtervergabe achten.

    Bis denne,
    label.

    Bis denne,
    label.

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  • Avatar von crumar
    • crumar

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.03.2007

    Nicht belegte Unterstellungen, Heuchelei und offenkundige Ahnungslosigkeit

    Antwort auf Plagiat = Beweis durch Behauptung und demokratische Abstimmung über Fr. Heinrich von label.

    1. Heinrich hat von DiAngelo abgeschrieben. Hättest du ihr Buch gelesen, dann wäre dir das aufgefallen. Wie es aussieht, hast du das aber nicht.

    2. Amnesty sind doppelmoralische, plagiatorische Heuchler. Sie setzen „Hautfarbe“ in Anführungszeichen, aber nicht bei der weißen Mehrheitsgesellschaft.
    Da ist die "Hautfarbe" nämlich schlagartig relevant.
    Und in der Tat sind 99,5% aller Deutschen nicht schwarz (und mit den 0,5% bin ich ausgesprochen großzügig).

    Die gerne verwendete Korrelation von "Migrationshintergrund" und "nicht weißer Hautfarbe" ist selbstredend gelogen, denn die größte Gruppe mit "Migrationshintergrund" in Deutschland ist weiß - es handelt sich (von der Herkunft her) um Polen.

    Wie sehr auch diese Heuchler abschreiben sieht man auf der ersten Seite im Editorial: "Marie Piper, die sich unter anderem bei Amnesty gegen Rassismus engagiert, erzählt im Anschluss, wie sie verstanden hat, dass sie als Weiße in diesem Land privilegiert ist und welche Verantwortung für sie daraus erwächst." Das ist die ebenso 1:1 aus dem US-Kontext stammende "Privilegientheorie" (White Privilege) namentlich einer P. McIntosh, die den entscheidenden Nachteil hat, eine Gesellschaft zu "konstruieren", die nicht existiert. Weder in den USA und erst recht nicht in Deutschland.

    Hier ist der Bezug zur Erbsünde des biologischen Merkmals "Hautfarbe" offensichtlich.

    3. "Man hat immer noch diese Fraui abzulehnen bzw. eine neue Gegenkandidatin aufzustellen."

    Nope. Man hat zwei Stimmen und muss eine Frau wählen und einen Mann, sonst ist die Stimme ungültig.
    Das gleiche Spiel haben sie bei den erwachsenen Grünen bereits durchgezogen mit der Wahl von Katrin Göring-Eckardt. Die war ebenso alternativlos, weil ihr kleinbürgerliches Bewusstsein ihnen diktiert, dass "Wettbewerb der Ideen" für Frauen unzumutbar ist.

    4. "Die Grünen sind neben der Linken die einzigen der im Bundestag vertretenen Parteien, die auf Geschlechterparität bei der Ämtervergabe achten."

    Der Anteil an den Ämtern ist dann angemessen, wenn er dem Anteil an den Mitgliedern entspricht. Die Grünen hatten seit Anbeginn niemals einen Anteil weiblicher Mitglieder von 50%. Er war immer geringer. Das führt dazu, offensichtlich unfähigen Frauen, wie bspw. Baerbock, einen unverdienten Spitzenplatz einzuräumen und allgemein zu einem Fahrstuhleffekt, der Frauen präferiert.

    Was heißt, die unbezahlte und ehrenamtliche politische Arbeit an der Basis ist dominant männlich und die bezahlten Ämter dominant weiblich.
    Deine Präferenz für diese Art von "Gerechtigkeit" ist mehr oder weniger unverhohlen Ausbeutung männlicher Arbeitskraft.

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  • Avatar von Exilholsteiner
    • Exilholsteiner

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2015

    Antwort auf Wie kommt man von "Mehrheitsgesellschaft" auf "alte, weiße Männer"? von label.

    label schrieb am 12.10.2021 12:29:

    Jedenfalls kann ich nichts Verwerfliches daran finden, wenn eine schwarze Deutsche aus ihrem Erfahrungskontext, den Deutschen eine "«eklige(n) weiße(n) Mehrheitsgesellschaft», die «rassistisch durchzogen» ist, attestiert.

    Noch weniger entrüstend ist es, wenn sie sich Frau Heinrich für die Wortwahl entschuldigt hat.

    Schlussendlich ist das eine Meinung. Es steht dort nicht, dass die "eklige, weiße Mehrheitsgesellschaft" mehrheitlich rassistisch sei, sondern dass sie eben "rassistisch durchzogen" sei. D.h. der Rassismus ist allgegenwertig, er betrifft nicht nur bestimmte Schichten oder Anhänger und Anhängerinnen neurechter-extremistischer Parteien.

    Es ist alles andere als konstruktiv, etwa mit der Wortwahl "Mehrheitsgesellschaft" zu pauschalieren, also eben doch alle "Weißen" in einen Topf zu werfen, und sie dann noch mit "eklig" zu beleidigen. Das ist nicht einen deut besser als proletenhafte ausländerfeindliche Facebook-Postings von einem frustrierten "weißen" End-50er mit fünf Bier intus, dem, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, die Frau weggelaufen ist. Es ist exakt das gleiche erbärmliche Niveau.

    Eine der elementarsten Regeln der Kommunikation lautet: Man erreicht niemanden, wenn man ihn beleidigt. Im Gegenteil, mit einer Beleidigung sorgt man dafür, dass das Gegenüber einem gerade nicht zuhört.

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