...in der Argumentationsstruktur des Artikels:
Nachvollziehbar sind die Vorwürfe an den Journalismus, offensichtlich zu wenig zur Aufklärung
der Kindesentführungen und Butscha beizutragen. Auch die Vorwürfe an die Ermittlungsbehörden sind legitim.
Da fehlen bestimmt noch Erklärungen und/oder evtl. trifftige Gründe für die fehlenden Erklärungen.
Was ich allerdings logisch nicht nachvollziehen kann:
Wenn ich an anderer Stelle des Artikels klar auslege, dass ich überzeugt bin, dass es die Kriegsverbrechen in Butscha und die Kindesentführungen tatsächlich gegeben hat, dann passt das Nachwort des Artikels in meinen Augen einfach stimmig nur dann, wenn ich das Kriegsverbrechen und die Kindesentführungen doch in Frage Stelle.
Nach politischer Logik ist doch erst mal nur ausschlaggebend, ob das Kriegsverbrechen/die Kindesentführungen stattgefunden haben, oder nicht.
Mit technischer Logik kann man dann noch zu Recht fordern, in welchen Ausmaß Kriegsverbrechen/Kindesentführungen stattgefunden haben und inwieweit man die Geschehnisse dezidiert nachweisen kann... ...aber dann müsste man auch ganz klar und dezidiert selbst benennen können, in welchen konkreten Maße die Beweiskette unumstößlich sein muß und welches Ausmaß an Verbrechen sie wasserdicht nachweisen muss, damit sie zu einer tragfähigen Beurteilung führen kann.
Ich bin kein Techniker, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein Projekt zum Erfolg führen kann, wenn man nicht gleichermaßen sorgfältig den Ist- UND den Sollstand des Projektziels klar definiert!
Der Unterschied zwischen einem Projekt ohne klare Vorstellungen weder von IST noch von SOLL und dem Ukrainekrieg seit 2022 ist wesentlich der, dass ein Projekt mit diesen eklatanten Planungsschwächen niemals Realität wird ...
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.02.2024 20:18).