Wie borniert müssen junge Menschen sein, die selbst Dank Internet, Smartphone, E-Scooter und allen anderen Errungenschaften der letzten 100 Jahre im direkten Vergleich mit früheren Generationen unseres Kulturkreises den größten CO2 Footprint ihrer Altersklasse haben, sich selbst als Opfer zu sehen? Wenn man mal scharf in ihren Kategorien denkt, dann sind sie Täter, nicht Opfer.
Liegt es daran, weil Klimaprotest überwiegend weiblich geprägt ist und Frauen die Opferrolle per Geburt gepachtet haben?
Oder ist es nur die Folge der woken Gehirnwäsche, die aus den USA auch von exzentrischen Milliardären finanziert wird?
Wenn diese Generation nicht bald aus dem Quark kommt und anfängt, aktiv etwas für eine bezahlbare und ökologisch einwandfreie Energieversorgung zu tun, dann wird das nichts mit der Energiewende.
Allerdings hätten sie die letzten Jahre anstatt Freitags zu hüpfen mal intensiv Mathe, Physik, Chemie und Biologie pauken müssen.
Der heutigen Generation stehen technische Möglichkeiten zur Verfügung, von denen meine Generation in ihrem Alter nur träumen konnte. Und was machen sie daraus? Werfen Dosensuppe auf Bilder. Plemm Plemm hoch drei.
Daher fürchte ich, dass wir von dieser Generation nicht viel erwarten dürfen. Vielleicht ist das auch zu pauschal und die Fleissigen und Intelligenten treten halt nur nicht in Erscheinung. Weil wie üblich die geistigen Tiefflieger die größte Klappe haben und überproportional wahrgenommen werden. Während die Leistungsbereiten halt weniger Zeit haben, sich als "Aktivisten" zu gerieren. Dafür aber aktiv an ihrer Karriere als Forscher arbeiten.
Vielleicht sollte man erst mal die Lehrer austauschen und dafür sorgen, dass der Leistungsgedanke an den Schulen wieder Einzug hält. Auch wenn es wehtut, aber Wohlstand muss man sich erarbeiten. Und das wird nicht leichter, wenn man soziale und ökologische Aspekte dabei berücksichtigt anstatt aus dem Vollen zu schöpfen und den Planeten auf Verschleiß zu fahren.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.01.2023 09:28).