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Avatar von sepp_mairhubr

mehr als 1000 Beiträge seit 07.09.2001

Naja... schauen wir in die Deutsche Geschichte

bzw. die Demopraphische Entwicklung...

Im Land der Mitte werden immer weniger Kinder geboren. Schon bald dürfte die Bevölkerung beginnen zu schrumpfen

Da gibt es sogar eine belegte Erkenntnis:
Mit zunehmendem Wohlstand werden weniger Kinder geboren. Ich empfehle einen Blick in die Demographischen Aufzeichnungnen der BRD ab 1950 bis heute, da ist das einwandfrei zu erkennen. Das Beginnt übrigens in den Städten und Ballungsgebieten (Arbeit) und zeitversetzt im ländlichen Raum. Vor 1950 waren Familien auf dem Land mit bis zu 6-9 Kindern "normal". Es gab Familien, die bisweilen bis zu 16 Kindern hatten. Allerdings gab es zu dieser Zeit auch eine immense Zahl an Totgeburten und hohe Kindersterblichkeitsrate.
Das wird in China auch nicht anders sein.

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  • Avatar von Konsumidiot
    • Konsumidiot

    210 Beiträge seit 16.10.2021

    Antwort auf Naja... schauen wir in die Deutsche Geschichte von sepp_mairhubr.

    Mit zunehmendem Wohlstand werden weniger Kinder geboren.

    Daran ist aber nicht der "zunehmende Wohlstand" schuld, sondern die Tatsache, dass parallel zum "zunehmenden Wohlstand" auch die Arbeitsintensität dementsprechend zunimmt oder eh schon extrem ist, und dass meist derart, dass die Eltern KEINE ZEIT UND KEINE POWER mehr für Kinder und Familie haben!:-O
    Zudem können sich auch die Großeltern nicht um die Kinderchen kümmern, weil diese meist in ihrem Dorf leben, und die Eltern sich in der Fabrik in der Großstadt den Arsch abrödeln und den Rücken krum buckeln!
    Wo also in der traditionellen Bauernfamilie ALLE Generationen unter einem Dach zusammengelebt haben, mussten die Kinder nicht nur von klein auf mit auf dem Feld helfen, sondern es war immer und ständig der Kontakt zu Eltern oder Großeltern vorhanden und das soziale Gefüge war ganz anders strukturiert!
    Wenn der "Wohlstand" dann dadurch erreicht wird, indem man in der Fabrik in der Stadt arbeitet, wandern die jungen Leute oder auch Ältere vom Land in die Stadt ab. Die Familien werden daher auseinander gerissen, das traditionelle Sozialgefüge bröselt auseinander, die Eigenbrödelei wird dadurch zunehmen, und den Bauern auf dem Land wird der Boden abgegraben! Und demnächst werden ehemalige "arme Länder" bis zum Hals im "Wohlstand" ersticken, indem diese ALLE ihr eigenes Auto fahren wollen, um der Natur damit noch den Rest zu geben! In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden diese dann immer mehr und mehr verfetten und dick werden, wohlstandsverpflichtende Verhaltensregeln werden alte Traditionen verdrängen, genauso wie der litermäßige Genuss von zuckerhalteigen Wohlstandsgetränken werden die Bäuche anschwillen und das Hirn schrumpfen lassen. Dafür wird dann das Ego wachsen und demnächst wrden hier Horden von Chinesen ihren Urlaub machen und chinesischen Großkapitalisten werden weltweit alles aufkaufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und von anderen noch nicht einkassiert wurde..., weisste Bescheid?!B-);-)

    Eine Sache, die man am Theater sehr schnell lernt, ist, dass die Leute insgesamt zufrieden sind, wenn den Reichen übel mitgespielt wird. Der Grund dafür liegt natürlich in der Tatsache, dass neun Zehntel der Menschen auf dieser Welt arm sind und dem restlichen Zehntel seinen Wohlstand insgeheim übel nehmen.

    Charlie Chaplin

    Wir sollten den Kosmos nicht mit den Augen des Rationalisierungsfachmanns betrachten. Verschwenderische Fülle gehört seit jeher zum Wesen der Natur.
    [Lesezeichen setzen / entfernen]
    Wernher von Braun

    "Verschwenderische Fülle gehört seit jeher zum Wesen der Natur."...Ahh jaaa, unter uns Menschen scheint sich diese Fülle anscheinend nur auf einen kleinen Teil der Gesellschaft zu konzentrieren oder zu ergießen, frei nach dem "verschwenderischen Fülle-Motto"..., was die Einen zu viel haben, das haben die Anderen zu wenig?!:-OB-):-P

    Ah ja, und seit der Vertreibung des Menschen aus dem Paradies muss er sich dann sein Brot sauer verdienen und hat eh nicht mehr viel zu lachen, oder was?!;-)

    Weisste Bescheid?!

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.11.2021 15:38).

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  • Avatar von Merimi Fön
    • Merimi Fön

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2021

    Antwort auf Naja... schauen wir in die Deutsche Geschichte von sepp_mairhubr.

    sepp_mairhubr schrieb am 24.11.2021 08:39:

    Da gibt es sogar eine belegte Erkenntnis:
    Mit zunehmendem Wohlstand werden weniger Kinder geboren.

    Das ist auch logisch. Werden weniger Kinder geboren, dann verteilen sich die von den Eltern erarbeiteten Ressourcen auf weniger Mäuler und es bleibt mehr übrig für alle. Dazu kommt noch, dass sich für einen grösseren Anteil der Nachkommen auch tatsächlich bezahlte Arbeit findet.

    Nehmen wir mal ein typisches Familienmodell in den nachwuchsreicheren Gegenden Afrikas: Das älteste Kinde bekommt eine gute Ausbildung, allerdings mit dem ganz klaren Ziel: Möglichst schnell Arbeit finden, damit das Familieneinkommen gesichert ist. Die 3-7 Kinder danach treffen auf abnehmenden Druck: Wenn zwei der Kinder eine vernünftige Arbeit finden, dann ist der Rest der Truppe fein raus, denn das reicht oft für die Familie bereits zum Leben. Ein Sechser im Lotto ist es, wenn eins der Kinder sogar in den Norden gebracht werden kann und dort ein Mehrfaches dessen nach Hause schicken kann, was sonst ein ortsüblicher Lohn wäre. Die restlichen Kinder brauchen dann nicht gross zu arbeiten, sondern können sich ein bequemes Leben einrichten - allerdings würden sie auch keine einigermassen gut bezahlte Arbeit finden, denn es gibt ja jede Menge Konkurrenz.

    Jetzt stell Dir vor was passiert, wenn man nach den ersten beiden Kindern einfach aufhört Kinder zu zeugen. Das sind die beiden Kinder, die normalerweise sowieso das Familieneinkommen erwirtschaften müssen. Nur ist es so, dass da keine Nachkommen mehr mitversorgt werden brauchen, die gar keine realistische Chance haben, einen Job zu finden. Und schon steigt der Wohlstand an ...

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