Ich habe mir den zweiten Teil jetzt auch durchgelesen, uns wie beim ersten ist vieles richtig. Eines allerdings fehlt mir: Eine Antwort auf die Frage, ob es eine andere Reaktion Russlands auf die Ukraine-Politik der EU, der NATO und auch Kiews gegeben hätte und wie die dann aussähe.
Sicher, der Angriff hätte nicht stattfinden müssen, aber was hätte Moskau bei der seit 2014 (die eigentliche Zeitenwende) schwelenden Krise tun sollen? Vorschläge gab es von Putin einige, eine friedliche Lösung zieht sich seit der Jahrtausendwende durch die europäische politische Landschaft. Aber genau da bleibt Herr Gulka sprachlos. Ich erwarte jetzt eigentlich von Analysten mögliche friedensstiftende Antworten, die eben nicht schlicht auf einseitige Einstellung der Kämpfe, Rückzug und mea culpa-Rufe der Russen bestehen. Denn das - wie auch ein angestrebter "Endsieg" Kiews - wird es wohl nicht geben. Wer denkt, dass es doch gelingt, die russischen Truppen zu unterwerfen, sollte immer auch die atomare Rüstung Putins im Kopf haben.
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