"In diesem Zusammenhang hat Lammy etwa beschrieben, wie seine Vorfahren "die verdrehten Lügen des Imperialismus anhören mussten, während sie in Ketten aus ihren Häusern geraubt und zu Sklaven gemacht wurden"." Dies Herr Lammy waren aber die Brueder in Afrika die dies gemacht haben, die Briten haben dann eingekauft was sie am Strand abholen konnten. Nicht schoen, keine Schuldbefreiung aber wir wollen doch mal festhalten, das europaeische und afrikanische Eliten hier Hand in Hand gearbeitet haben.
-
Antwort auf Nun ja..... von jotkah.
jotkah schrieb am 20.10.2024 11:08:
Nicht schoen, keine Schuldbefreiung aber wir wollen doch mal festhalten, das europaeische und afrikanische Eliten hier Hand in Hand gearbeitet haben.
Du hast die arabischen Händler hier vergessen.
Der Dreieckshandel
Über den Atlantik hinweg entwickelte sich in der Folge ein Handelsverkehr von gewaltigen Ausmaßen im Dreieck von Europa, Westafrika und der Karibik.
Die europäischen Großmächte rüsteten Schiffe aus, beladen mit Waffen, Pulver, Textilien, Pferden, Alkohol, Silber, Tabak, Zucker und Manufakturwaren. Die Schiffe fuhren die westafrikanischen Küsten an, wo sie mit Stammesfürsten die mitgebrachten Waren gegen Sklaven eintauschten.
In einer zweiten Etappe steuerten die mit Sklaven beladenen Schiffe Amerika an, wo die Sklaven in der Neuen Welt zu höchstmöglichen Preisen verkauft wurden.
-
Antwort auf Re: Nun ja..... von Expositor.
Der arabische Sklavenhandel spielte beim westafrikanischen Sklavenhandel (und um den geht es ja immer sobald man vom transatlantischen Handel spricht, so gut wie keine Rolle, selbiges war ein Geschaeft zwischen den Eliten der Kuestenethnien und den europaeischen Handelsposten entlang der Kueste, finanziert aus den Metropolen der Staaten welche spaeter zu Kolonialstaaten werden sollten.
Der auch aeusserst umfangreiche arabische Sklavenhandel fand hauptsaechlich in Ost und Zentralafrika statt. Dreh und Angelpunkt war Zanzibar als ein eigenstaendiger Aussenposten des Sultanats von Oman. Die arabischen Haendler war sehr viel mehr in die Aquise der Sklaven involviert und haben die Sklaven meist selber gefangen. Die Dimension dieses Handels ist kaum bekannt und auch die Tatsache das die meisten maennliche Sklaven kasteiert wurden wird kaum thematisiert.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/erschuetternde-dimension-100.html