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  • FluxImFluss

51 Beiträge seit 03.08.2024

Das waren nicht die einzigen Sklaven. Und es ist absurd.

Sklaven gibt es auch jetzt noch überall auf der Welt.

Was die Sklaven von damals anbelangt:

- Die Sklaven von damals sind tot.
- Die Sklavenhalter von damals sind tot.
- In dem damals von Sklaverei profitierenden UK leben heute die Nachfahren von Sklaven von damals. Würden sie als Sklavenhalter (weil in UK lebend) stigmatisiert werden wollen und ihr Steuergeld an Menschen zahlen, die nie Sklaven waren (die in der Karibik leben)?
- Gerne auch aus Sicht der USA: warum sollten die Nachfahren von Sklaven, die jetzt in den USA leben, Entschädigungen an afrikanische Länder zahlen wollen, an dort lebende Menschen, die nie Sklaven waren, aber als Schlepper und Vermittler von Sklavenhandel sogar davon profitierten?

- Was ist mit den afrikanischen Ländern, die erlaubten, dass ihre eigenen Menschen zu Sklaven wurden?
- Was ist mit den islamischen Ländern, die Ungläubige verklavten und mit ihnen Handel trieben?
- Was ist mit modernen Industriestaaten, die Menschen gleich Vieh für billigsten Lohn halten (Bekleidungsindustrie in Indien, Pakistan, Bangladesh)?

Und gern auch weitergehende Fragestellungen:
- Was ist mit Entschädigungen, die von den an der islamischen Expansion Beteiligten an die unterworfenen Länder gezahlt werden müssten? Da leben heute noch viele Nachfahren von Betroffenen, und, damit es richtig kompliziert wird, die leben nicht mehr unbedingt in den damals eroberten Ländern.

Das ganze ist absurd.

Gruß

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  • Avatar von cleverle
    • cleverle

    30 Beiträge seit 11.01.2002

    Antwort auf Das waren nicht die einzigen Sklaven. Und es ist absurd. von FluxImFluss.

    Wenn man sich die Geschichtsbücher anschaut, stellt man fest, dass es fast keine Gesellschaft gab, in der es nie Sklaverei gab.
    Wenn es speziell um afrikanische Sklaven geht, wäre es sicherlich sinnvoller, sich an die Nachfahren der arabischen und afrikanischen Sklavenhändler zu wenden, die damals die Leute zu Sklaven gemacht und verkauft haben.
    Wenn es speziell um England geht, bleibt festzustellen, dass die Endländer die Nation sind.die dafür gesorgt hat, dass Sklaverei heute weltweit geächtet ist.

    PS: auf dem Boden des deutschen Reiches hat es mindestens seit Karl, dem Großen, wahrscheinlich schon seit den Merowingern, niemals eine Gestzgebung gegeben, die Sklaverei erlaubt, soll heissen wir in D sind da sowieso raus.

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  • Avatar von strauch_
    • strauch_

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.04.2005

    Antwort auf Re: Das waren nicht die einzigen Sklaven. Und es ist absurd. von cleverle.

    cleverle schrieb am 20.10.24 15:45:

    Wenn man sich die Geschichtsbücher anschaut, stellt man fest, dass es fast keine Gesellschaft gab, in der es nie Sklaverei gab.
    Wenn es speziell um afrikanische Sklaven geht, wäre es sicherlich sinnvoller, sich an die Nachfahren der arabischen und afrikanischen Sklavenhändler zu wenden, die damals die Leute zu Sklaven gemacht und verkauft haben.
    Wenn es speziell um England geht, bleibt festzustellen, dass die Endländer die Nation sind.die dafür gesorgt hat, dass Sklaverei heute weltweit geächtet ist.

    PS: auf dem Boden des deutschen Reiches hat es mindestens seit Karl, dem Großen, wahrscheinlich schon seit den Merowingern, niemals eine Gestzgebung gegeben, die Sklaverei erlaubt, soll heissen wir in D sind da sowieso raus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft

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  • Avatar von Ackerwertzahl 100
    • Ackerwertzahl 100

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.11.2022

    Antwort auf Re: Das waren nicht die einzigen Sklaven. Und es ist absurd. von cleverle.

    Gilt das auch für die ehemals slawischen Gebiete und die Gebiete im Norden Deutschlands, die unter dem Einfluß der Wikinger bzw. Dänen standen? Hieß es nicht im Mittelalter "Stadtluft macht frei!"? Unfreie gab es auch bei den Germanen und Deutschen. Auch Deutsche waren am Sklavenhandel beteiligt. Sowohl privat als auch staatlich. Brandenburg z.B. hatte Besitzungen in Afrika.

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  • Avatar von cleverle
    • cleverle

    30 Beiträge seit 11.01.2002

    Antwort auf Re: Das waren nicht die einzigen Sklaven. Und es ist absurd. von Ackerwertzahl 100.

    Für die Wikinger definitiv nicht, Sklavenhandel gehörte zu ihren Haupteinnahmequellen.
    Leibeigenschaft kann man aus heutiger Sicht durchaus als eine Form Von Sklaverei betrachten,unterscheidet sich aber doch recht deutlich:
    Leibeigene waren an das Land gebunden, auf dem sie lebten, es gab keinen Leibeigenenhandel der mit dem Sklavenhandel vergleichbar wäre.
    Leibeigene wurden auch nicht durch Überfälle mit Gewalt beschafft, wie es bei Wikingern und Arabern üblich war.
    Leibeigene hatten eine viel besseree rechtliche Stellung als Sklaven, z.B. Recht auf Ehe, Recht auf Eigentum.
    Leibeigenschaft war Teil des Feudalsystems, in dem beide Seiten Pflichten und Rechte hatten

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