Wie schafft es denn die Schweiz, in einem Tsunami an Inflation mit nur 2,9 Prozent über die Runden zu kommen? Antwort hier:
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-84908.html
"76 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammten 2020 aus erneuerbaren Energien"
Das ist es doch: mit dem Öl hat sich ein überall gebrauchter Treib- und Grundstoff verteuert, der die Preise aller anderen Güter mit nach oben zieht. Aber die Schweiz hat diesen Stoff eben weitgehend substituiert und ist nur wenig betroffen. Was sich ja in anderen Ländern ebenfalls widerspiegelt:
Das müsste der Tenor eines TP-Artikels sein: schuld an der Inflation ist die Fossilwirtschaft. Irgendwelche Mutmaßungen über Zinsen darf man getrost FAZ und NZZ überlassen. Das ist reines Voodoo.
Man darf ja mal fragen: hat das denn in den als Vorbildern genannten USA und GB geholfen, die Zinsen anzuheben? Nicht im Geringsten. Sie haben die Börsen zum Einsturz gebracht, mehr war nicht.
Wir haben unter Draghi und Lagarde eine Abkehr von der Politik Schäubles gesehen, der Griechenland ruiniert und zum Entwicklungsland gemacht hat. Die Anleihekäufe kamen überwiegend den Staaten zugute, die Sinnvolles damit taten. Im Kapitalismus muss man froh sein, wenn nicht Arbeitslosigkeit und soziale Katastrophen einander ablösen. Das ist mit Nullzins und Anleihen erreicht worden.
Ästheten wie Streck, die dann auch noch eine gleichbleibende Geldmenge sehen wollen, sind einfach nur Ignoranten. Das ist mit diesem System nicht drin.
Gruß Artur