schwer depressiv schrieb am 24.08.2021 11:56:
Bei der Anmeldung wirst du diverse Fragen über deine Gesundheit gefragt und eine Freundin von mir wurde nicht angenommen weil sie zu viel Probleme hatte. Wenn jemand bei der Anmeldung lügt, ist das sein Ding. Man ist da 10 Tage ohne jegliche Ablenkung mit sich alleine.
Dir ist aber schon bewusst, dass diese Fragen eben deswegen eingebaut wurden, weil es in der Vergangenheit zu schweren Problemen gekommen ist? Den Veranstaltern ist jedenfalls selber klar, dass Meditation keineswegs so harmlos wie Brotessen ist.
Ich halte das für so harmlos wie Brot essen. Wenn du dich danach umbringst, dann war das vorher schon in dir und die 10 Tage hast du in der Hoffnung besucht das es danach besser wird. Was aber nicht geschehen ist und dann bringst du dich aus Frust um. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hättest du dich auch ohne den Kurs umgebracht.
Da geht niemand hin und bringt sich dann um wenn da vorher nicht massive Probleme waren. Du bist da zehn Tage mit dir alleine und bei jemanden mit Selbstmordgedanken ist das intensive beschäftigen mit sich selbst vielleicht nicht die beste Idee. Aber jemand mit Selbstmordgedanken kann auch auf ne Party gehen und merken das er keine Verbindung mit anderen hat und bringt sich danach auch um. Jemand mit Selbstmordgedanken kann auch seine Eltern besuchen, merken das die scheiße sind und dann bringt er sich danach um.
Vipassana ist so gefährlich wie Partys und Eltern besuchen. Leute die selbstmordgefährdet sind, werden durch alles mögliche getriggert. Meditieren mach glücklichere Menschen und die bringen sich seltener um. Vipassana hat sicherlich viel mehr Leuten geholfen als geschadet.