... der Politik und der Gesellschaft an alte Leute. Wir zahlen dafür Beiträge, nicht zu knapp und auch nicht freiwillig.
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Antwort auf Gesetzliche Rente ist kein Geschenk... von huldreich honorius weidkämper.
Und genau aus diesem Grund ist der Rentenpool, der "Topf" oder wie auch immer man das grosse Konto, auf welches die Beitraege eingezahlt werden, nennt ABSOLUT TABU!
Entnahmen haben ausschliesslich den Zweck, Auszahlungen an Personen zu taetigen, die auch dort eingezahlt haben. Alle anderen Auszahlungen sind BEITRAGSFREMDE Leistungen, und die sind aus Steuermitteln zu finanzieren und zwar aufgrund der Tatsache, das diese einen wie auch immer gearteten politischen Hintergrund haben. Die gesetzliche Rente ist jedoch ein "geschlossenes System". Des weiteren muss die Basis derjenigen, welche einzahlen muessen verbreitert werden. Mir schwebt da eine Art Pflichtversicherung mit einem Mindestbeitrag vor, fuer den es dann auch eine kleine Mindestrente gibt.
Was mich so ankotzt ist die Tatsache, das der Staat nicht in der Lage ist, eine Art betriebliches Rechnungswesen aufzusetzen. Der Setup des Bundeshaushaltes sowie auch der Laender, ist ein heilloses Durcheinander. Und das ist auch so gewollt. Wuerde man hier genau den Cashflow darstellen und analysieren, dann waere in diesem Land die Hoelle los, weil man sehen wuerde, wo hier ueberall Unsummen regelrecht versickern. Aber das ist dann eher ein anderes Thema.Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.11.2024 11:06).
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Für eine détaillierte Diskussion ist zwar jemand anders in diesem Forum ...
Antwort auf Re: Gesetzliche Rente ist kein Geschenk... von zimmermann.
...berufener aber ein paar Anmerkungen seien erlaubt:
zimmermann schrieb am 03.11.2024 11:02:
Re: Gesetzliche Rente ist kein Geschenk...
Und genau aus diesem Grund ist der Rentenpool, der "Topf" oder wie auch immer man das grosse Konto, auf welches die Beitraege eingezahlt werden, nennt ABSOLUT TABU!
Entnahmen haben ausschliesslich den Zweck, Auszahlungen an Personen zu taetigen, die auch dort eingezahlt haben. Alle anderen Auszahlungen sind BEITRAGSFREMDE Leistungen, und die sind aus Steuermitteln zu finanzieren und zwar aufgrund der Tatsache, das diese einen wie auch immer gearteten politischen Hintergrund haben. Die gesetzliche Rente ist jedoch ein "geschlossenes System". Des weiteren muss die Basis derjenigen, welche einzahlen muessen verbreitert werden. Mir schwebt da eine Art Pflichtversicherung mit einem Mindestbeitrag vor, fuer den es dann auch eine kleine Mindestrente gibt....Was hierin aufgegriffen wird, ist ein altbekanntes Phänomen, das in der Rentenklautabelle des Herrn Teufel minutiös aufgelistet ist. Seit Dekaden übrigens. Man könnte argwöhnisch werden, wenn man beispielsweise die https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61857/einnahmen-und-ausgaben-der-gesetzlichen-rentenversicherung-grv/ betrachtet und sich fragt, wie das alles zusammenhängt. Einer der markanten Punkte ist beispielsweise, daß zu Beginn der RV im 19. Jh nur Einzahler vorhanden waren, die nach diesem Dictum dem einen, der zuerst in Rente ging, ein fürstliches Salär hätten bescheren müssen, wenn nicht vorab ein Äquivalenzprinzip, die aus den Vorabbescheiden bekannten Rentenpunkte, beschlossen worden wäre.
Damit scheidet ein an feste Zeitintervalle geknüpftes Geld-ein-und-Rente-auszahlungs-Prinzip aus, und zwar nicht nur zu Beginn eines Rentensystems, sondern andauernd, weil Volkswirtschaft, Einzahler, Auszahlungsempfänger, Lohnhöhen, Sonderrenten (Invalidität, Verwitwung (früher mal...), usw.) sich nicht an ein so simpel gestricktes Rezept Rein=Raus halten wollen und jeder, der sowas fordert, auf diese Thematik keine vernünftige Antwort liefert. Man kann über das Rentensystem sagen, was man will, aber es hat -anders als die heute wieder mal hochgelobten Alternativen (Aktien, Riester, ETF, what-the-hell) - Währungsreform und Wirtschaftskrisen überdauert. Selbst die DDR-Rentner mußten nicht im Regen stehen gelassen werden. Wie hätte das ohne Staatszuschuß laufen sollen?Was mich so ankotzt ist die Tatsache, das der Staat nicht in der Lage ist, eine Art betriebliches Rechnungswesen aufzusetzen. Der Setup des Bundeshaushaltes sowie auch der Laender, ist ein heilloses Durcheinander. Und das ist auch so gewollt. Wuerde man hier genau den Cashflow darstellen und analysieren, dann waere in diesem Land die Hoelle los, weil man sehen wuerde, wo hier ueberall Unsummen regelrecht versickern. Aber das ist dann eher ein anderes Thema.
Die Haushalte der Gebietskörperschaften sind das durchaus. Aber die haben eben aus dem 19. Jahrhundert die Kameralistik auf jeder Hierarchieebene geerbt und sind - vor allem aber in den öffentlichen Körperschaften dabei, SAP einzuführen. Das knirscht und kracht ganz gewaltig im Gebälk, aber es geht doch schon längst. Wozu also offene Türen einrennen?
Versickern geht sowieso anders, etwa die Finanzierung merkwürdiger Umtriebe, für die die Parteipolitiker allerlei wunderliche Töpfe auftun, von denen man sich fragt, ob diese somit beflügelte Zivilgesellschaft nicht die Rolle einer 5. Kolonne staatsnaher Groupies zugedacht bekommt, staats- oder eher parteinahe Jubelperser gleichsam. Ob wohl ein Staatswesen, das derartiges aus Steueraufkommen zu finanzieren willens ist, sich nicht selber der Legitimation beraubt?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (04.11.2024 01:07).