Dr. Phibes schrieb am 24.08.2022 07:46:
Wenn man bedenkt daß das Massaker am Wounded Knee zeitgleich mit der Entstehung der Romane stattfand, ist May ja schon fast ein Vorkämpfer für die Rechte der Indianer.
Sozusagen ein sächsischer Utopist, der schrieb wie es sein sollte.
Wir möchten lieber reale tote Indianer als verzerrte Bilder von aufrechten Minderheiten im Kampf gegen weiße Ausbeuter.
Die Karl May Romane und Filme haben ungefähr so viel mit der Wirklichkeit zu tun wie Star Wars und der Herr der Ringe.
Von dem her können diese eigentlich auch kein "verzerrtes Geschichtsbild" liefern weil es sich um Fiktion handelt. Und es sollte klar sein, dass auch eine an die Wirklichkeit angelehnte Fiktion trotzdem Fiktion bleibt.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.08.2022 08:38).