Die "Academy of Motion Picture and Arts" - also die Einrichtung die die Oscars verleiht, hat sogar Regeln herausgebracht, wonach in jedem (!) Film ein bestimmter Prozentsatz von ethnischen, sexuellen und sonstigen Minderheiten vertreten sein müssen (sic!), ansonsten würde ein solcher Film kategorisch keine Preise erhalten können.
So sehr ich es begrüße, wenn niemand diskriminiert wird, dieser Vorgang würde in etwa dem entsprechen, einem Maler vorzuschreiben, was er noch malen darf und welche Farben und Elemente zu welchem Anteil in seinen Bildern vertreten sein müssen oder dürfen.
Es kann und sollte immer nur diejenige Person für eine Rolle gecastet werden, die aus Sicht des Künstlers am besten für diese Rolle geeignet ist und nicht nach politischen Kriterien wie der Frage, welche Hautfarbe oder Religion jemand hat, oder welces Intimleben diese Person bevorzugt.
Aus meiner Sicht sind das schwerwiegende Eingriffe in die Kunstfreiheit, die in gewisser Weise an die alte DDR und an den Stalinismus erinnern, mit Ausnahme, dass es damals die politische Machtelite war und heutzutage eine Handvoll von solchen, die am lautesten auf Twitter schreien.