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  • kaept'n finn

mehr als 1000 Beiträge seit 05.02.2003

"Kulturelle Aneignung" ist rassistich

... und zwar nicht das, was mit dem Begriff gemeint ist, sondern der Vorwurf an sich entspringt meines erachtens einer rassistischen Denkweise. Man muss schon ziemlich segregationistisches Weltbild haben und eben nicht alle Menschen als gleichberechtigt betrachten, wenn man solche Vorwürfe erhebt.

In einer Gesellschaft, die sämtliche rassistischen Sichtweisen überwunden hat, wären all diese Kulturgüter lediglich ein Teil unserer gemeinsamen Menscheitsgeschichte und es etwas positives, wenn man sich jemand zu solchen kulturellen Aspekten hingezogen fühlt. Ich empfinde so etwas eher als Symphatiebekundung und würde mich sogar geschmeichelt fühlen. Z.B. wenn ich japanische Comics lese, die Städte dort aussehen wie mittelalterliche deutsche Städte und die Charaktere deutsche Vornamen haben (kommt bei denen häufiger vor).

Hat eigentlich mal jemand die direkt Betroffenen gefragt, was sie davon halten, oder stammt das alles nur wieder von irgendwelchen blauhaarigen Twitter-Creeps, die nur auf das nächste Ereignis gewartet haben über das sie sich empören können? ... oder noch deutlicher: um sich stellvertretend für eine vermeintlich unterdrückte Minderheit zu empören - was ich - gelinde gesagt, als ziemlich chauvinistisch, ja sogar borderline-rassistisch erachte. Als ob die "armen Wilden" zu primitiv wären, um selber den Mund aufzumachen, wenn ihnen was nicht passt.

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  1. - kaept'n finn 78 "Kulturelle Aneignung" ist rassistich
    1. unbekannter Benutzer 40 Re: "Kulturelle Aneignung" ist rassistich
      1. Funknetz110 40 Re: "Kulturelle Aneignung" ist rassistich
    2. oldman123   Re: "Kulturelle Aneignung" ist rassistich
    3. Barxxo   Re: "Kulturelle Aneignung" ist rassistich
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