Sicher der nächste zu tilgende Titel auf der woken Liste...
https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_451
Fahrenheit 451 spielt in einem Staat, in dem es als schweres Verbrechen gilt, Bücher zu besitzen oder zu lesen. Die Gesellschaft wird vom politischen System abhängig, anonym und unmündig gehalten. Drogen und Videowände lassen dennoch keine Langeweile aufkommen. Selbständiges Denken gilt als gefährlich, da es zu antisozialem Verhalten führe und so die Gesellschaft destabilisiere. Bücher gelten als Hauptgrund für nicht systemkonformes Denken und Handeln.
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Diese Verfassung der Gesellschaft wurde allerdings nicht durch die herrschende, totalitäre Regierung herbeigeführt. Vielmehr haben sich die Menschen durch ihren steigenden Medienkonsum, insbesondere durch das Fernsehen, selbst in diese Lage gebracht.
Die gängige Meinung, der Roman warne vor einem totalitären Staat, der seine Macht durch Repression und Zensur zu sichern versucht, deckt sich nicht mit Aussagen Bradburys. Nach einem am 30. Mai 2007 in der L. A. Weekly erschienenen Artikel über Bradbury sagte er, dass seine ursprüngliche Absicht die Warnung vor der Zerstörung des Interesses an Büchern durch das Fernsehen war.[1] Es gibt in der Gesellschaft des Romans nach wie vor – anscheinend freie – Wahlen (bei denen hauptsächlich die Attraktivität der Kandidaten ausschlaggebend ist), und das Bücherverbot ist von der Regierung nicht erfunden, sondern auf Wunsch des Volkes erlassen worden.[2]
Dass "Sie" auch immer derlei Texte so offensichtlich als Vorlagen zu "Ihrem" "social engineering" hernehmen müssen. Früher hatte man dafür noch Geheimprotokolle und Agenden - ließ sich damit auch viel einfacher als "Verschwörungstheorie" brandmarken...
Aber es geht ja um die "gute Sache", wenn einerseits Kultur normiert und auf "political correctness" getrimmt wird, andererseits "unsere" eigenen "Werte", "Demokratie" und unser "System" am Hindukush oder in der Ukraine verteidigt werden, bzw. "wir" "unsere" alternativlose Ideologie weltweit zum einzig gültigen Standard erheben, z.B. durch das sponsoring von Farbenrevolutionen, NGOs und "moderaten Rebellen". Ob z.B. die muslimische Welt derartige "Verwestlichung" nicht auch als "cultural appropiation" ansehen könnte?! Dafür gehört dann ja der Islam zu Deutschland - wird also "culturally appropiated", jedoch diesmal für die "gerechte Sache", oder?!
Wer die Unantastbarkeit von Kulturen und Ethnien fordert, kann nicht zugleich von der Abschaffung aller Grenzen und Nationen faseln. Auf der einen Seite die kulturelle Abgrenzung, die zur Nationenbildung beiträgt, hochhalten und sie auf der anderen Seite verdammen und schlechtreden, funktioniert halt nicht wirklich ohne psychologischen bias. In einer angestrebten weltumspannenden Einheitskultur "westlicher Prägung" kann es ja gar keinen Raum mehr für derart absondernde kulturelle Identitäten geben. Aber hey, wir reden hier ja von "historischen" Kulturen, die zumeist schon längst untergegangen, bzw. in der Einheitskultur aufgegangen, sind oder deren klägliche Reste zur reinen Folklore verkommen sind.
Kulturimperialisten fordern die Unantastbarkeit indigener Kulturen - zumindest in der historisierenden Betrachtung... kannst du dir nicht ausdenken.... *fp*
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.08.2022 01:59).