An all die "woken" Wutbürger: Kunst und Fiktion müssen sich nicht an der Realität orientieren. Fiktion darf romantisieren, sie darf stereotypisieren, sie darf völlig falsche Dinge, Handlungen oder Charaktere erschaffen.
Winnetou würde also die Einnahme des Kontinents durch Weiße nicht adäquat abbilden?
So what? Karl May hat auch nie behauptet, eine Dokumentation zu schreiben, sondern einen fiktionalen Roman.
Das ist aber für Leute, die hauptsächlich TikTok konsumieren und in ihrem ganzen Leben mutmaßlich kein einziges literarisches Werk gelesen haben, vermutlich zu hoch.
In der Vergangenheit waren es totalitäre Systeme und Gesellschaften, die Kunst verboten hatten, wenn sie nicht ideologisch und politisch "auf Linie" war.
Kunst lebt von der Freiheit.
Sind wir wieder so weit, dass wir die Phantasie und die Freiheit der Vorstellungskraft begrenzen wollen?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.08.2022 10:44).