Dieses Narrativ, Umweltschutz mit Rückschritt, Verteuerung und Gängelei gleichzusetzen, ist falsch und schreckt von Umweltschutz ab! Was den Autoverkehr angeht, gibt es die Problemfelder Klima/Schadstoffe und Flächenverbrauch. Ersteres wird mit der E-Mobilität und regenerativer Energie fast völlig gelöst, für letzteres müsste man flächensparend bauen, also z.B. Autobahnen in Etagen bauen statt in die Breite. Discountermärkte mit nur einer Grundfläche für Markt und Parkhaus, statt einstöckiger Bau mit nochmal der gleichen Fläche an Parkplätzen. Der Ausbau der Autobahnnetze wird allerdings wohl bald an einen Endzustand stoßen. Nur muss man eben sehen, wie man die bisherige Mobilität erhält, ohne Rückschrittlichkeit. ÖPNV und Rad sind Ergänzungen zum Auto in dichtbesiedelten Gebieten, kein Ersatz.
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Antwort auf Nein, nur die Umweltschäden minimieren, kein Verzicht und Rückschritt! von bbirke.
Ich betrachte es als Fortschritt, die Abhängigkeit vom eigenen PKW zu beseitigen. Denn dies schafft Wahlfreiheit. Ich betrachte es als Fortschritt, nicht gezwungen zu sein, mich durch verstopfte Straßen quälen zu müssen. Ich betrachte es als Gewinn, in einer gesunden Umwelt leben zu können statt darauf verzichten zu müssen.
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Antwort auf Re: Nein, nur die Umweltschäden minimieren, kein Verzicht und Rückschritt! von JHR.
Fahrradfahren und Naßwerden war zu meiner Studienzeit, für kurze Strecken, Auto hatte ich nicht. Danach innerstädtisch mit dem Rad. Mein Bewegungsradius erweiterte sich. Beruflich, wie privat. Beruflich verzichte ich gern- Pendeln verschlingt Lebenszeit und Gesundheit, privat nicht. Da wo ich hinwill, komme ich mit den Öffentlichen gar nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Zeitaufwand. Die Stadt interessiert mich nicht (mehr), seit Corona war ich nicht mehr dort.
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Antwort auf Re: Nein, nur die Umweltschäden minimieren, kein Verzicht und Rückschritt! von Der Skeptiker (1).
Der Skeptiker (1) schrieb am 25.12.2021 13:44:
Fahrradfahren und Naßwerden war zu meiner Studienzeit, für kurze Strecken, Auto hatte ich nicht. Danach [..[
Bei mir war es ganz ähnlich. Alles zu Fuß, mit dem Rad und den Ôffentlichen. Bis ich von Berufs wegen Führerschein und Auto brauchte.
Da wo ich hinwill, komme ich mit den Öffentlichen gar nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Zeitaufwand.
Das ist in der Tat ein Problem, das gelöst werden muss.