Ursache - Wirkung.
Ich fahre Auto, weil ich muss. Und zwar muss ich mit dem Auto auf Arbeit fahren, hier auf dem Lande. Aktuell sind in meinem Falle 90% der gefahrenen Kilometer sind Pendelkilometer. Die restlichen 10% kommen zusammen durch Einkaufsfahrten oder die Fahrt auf irgendwelche Ämter, Versicherungsagentenbüros und ähnliches - weil ich halt auf'm Land wohne und all das nur noch in größeren Städten angeboten wird.
Die ganze Streiterei wegen der Verkehrswende würde in die richtige Richtung gelenkt werden, wenn die Landbevölkerung mit am Tisch sitzt und nicht allein die Stadtleute entscheiden, wie die Welt zu ticken hat. Und wenn wir schonmal dabei sind: am Tisch der sinnvollen Debatten haben keinen Platz Ideologen egal welchen Coleurs und irgendwelche Hipster, Besserlebende, Bestverdiendende usw usf. Sondern einfach Menschen, die für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten müssen und denen immer mehr aufgebrummt wird, ohne dass irgendeine Gegenleistung kommt. Anders ausgedrückt: Steuern und Abgaben rauf, dafür immer weniger Leistungsbereitschaft vom Staat gegenüber seinen Bürgern. Das geht nicht.
Vom Klimafrondienst halte ich nichts. Wenn das Klima sich ändert, dann sollten wir uns lieber wappnen statt einen Haufen Geld für Symbolpolitik zu verpulvern. Aber das wissen die da oben sicherlich, nur wollen sie's nicht wahrhaben.