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mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

Der erste Schritt der Verkehrswende: weniger fahren MÜSSEN.

Ursache - Wirkung.

Ich fahre Auto, weil ich muss. Und zwar muss ich mit dem Auto auf Arbeit fahren, hier auf dem Lande. Aktuell sind in meinem Falle 90% der gefahrenen Kilometer sind Pendelkilometer. Die restlichen 10% kommen zusammen durch Einkaufsfahrten oder die Fahrt auf irgendwelche Ämter, Versicherungsagentenbüros und ähnliches - weil ich halt auf'm Land wohne und all das nur noch in größeren Städten angeboten wird.

Die ganze Streiterei wegen der Verkehrswende würde in die richtige Richtung gelenkt werden, wenn die Landbevölkerung mit am Tisch sitzt und nicht allein die Stadtleute entscheiden, wie die Welt zu ticken hat. Und wenn wir schonmal dabei sind: am Tisch der sinnvollen Debatten haben keinen Platz Ideologen egal welchen Coleurs und irgendwelche Hipster, Besserlebende, Bestverdiendende usw usf. Sondern einfach Menschen, die für ihren Lebensunterhalt hart arbeiten müssen und denen immer mehr aufgebrummt wird, ohne dass irgendeine Gegenleistung kommt. Anders ausgedrückt: Steuern und Abgaben rauf, dafür immer weniger Leistungsbereitschaft vom Staat gegenüber seinen Bürgern. Das geht nicht.

Vom Klimafrondienst halte ich nichts. Wenn das Klima sich ändert, dann sollten wir uns lieber wappnen statt einen Haufen Geld für Symbolpolitik zu verpulvern. Aber das wissen die da oben sicherlich, nur wollen sie's nicht wahrhaben.

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  • Avatar von auf_der_hut
    • auf_der_hut

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2008

    Antwort auf Der erste Schritt der Verkehrswende: weniger fahren MÜSSEN. von .

    80% der Deutschen leben aber in Städten. Es bringt also einfach mehr zuerst dort anzusetzen. Die großen Pendelentfernungen heutzutage sind ein Ergebnis der allgegenwärtigen, bequemen Verfügbarkeit von Autos. Das hat dazu geführt, dass das ländliche Umland immer mehr zum Schlafzimmer der Städte wurde. Aber ist das wirklich so gewollt? Diese Ein-Mensch-pro-Auto Karawanen die sich in den Rush-Hours in die Städte und wieder zurück quälen sind eine durch Fehlanreize entstandene Fehlentwicklung und kommen i.d.R. nicht durch die freie Entscheidung der Betroffenen zustande, sondern durch den Mangel an Alternativen. Wenn es die gibt, dann braucht es keine Reglementierung.

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