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  • foobar

mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports

Es soll hier um Sprünge gehen und nicht um das Zittern darum, ob jemand nach dem Springen durch die Materialprüfung kommt oder nicht.

Daher sollte das Material so rechtzeitig vorher geprüft werden, daß der Springer die Möglichkeit hat, am Material nachzubessern und ohne Gefahr springen zu können, daß er nachher wegen unzulässigem Material disqualifiziert wird.

Ggf. muß man auch an den Regeln nachbessern, so daß eine vorherige Prüfung möglich wird.

Aber so wie es derzeit läuft, besteht die Gefahr, daß die Zuschauer irgendwann weglaufen, wenn es nicht mehr hautpsächlich um Sprünge sondern nur noch um Disqualifikationen geht.

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  • Avatar von StilleMitte
    • StilleMitte

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2018

    Antwort auf Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von foobar.

    ersetze
    Materialprüfung
    mit
    Dopingprüfung

    Aussage statisch?

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  • Avatar von foobar
    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von StilleMitte.

    StilleMitte schrieb am 09.02.2022 10:32:

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    Materialprüfung
    mit
    Dopingprüfung

    Aussage statisch?

    Einen Anzug kann man vor Manipulation schützen, z.B. durch Siegel an kritischen Stellen, wie machst Du das bei einem Sportler?

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  • Avatar von Porcupine17
    • Porcupine17

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von StilleMitte.

    StilleMitte schrieb am 09.02.2022 10:32:

    ersetze
    Materialprüfung
    mit
    Dopingprüfung

    Aussage statisch?

    Sollte sie es denn sein? Das eine ist totes Material, ohne Einwirkung von außen statisch, das andere ist medizinischer Bereich, immer in Veränderung. Nur weil ein Schnelltest erst fünf Tage nach der Infektion anschlägt heißt das nicht das man einen Ski erst fünf Tage nach dem Sprung abmessen kann.

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  • Avatar von StilleMitte
    • StilleMitte

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2018

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von Porcupine17.

    Eine nachträgliche Disq sei nicht im Sinne des Sports, war die Aussage. Offenbar ist diese so nicht haltbar.

    Mal kann sie im Sinne des Sports sein, mal nicht. Hmmm.

    Im Sinne des Sports,.. Hmmmm.

    Naja, und wenns draussen kalt ist und die Skier sind 0,2mm zu breit, wie sehr zu breit sind die erst bei Raumtemperatur. Jedenfalls ist eine Disqualifikation hinterher durchaus im Sinne der Fairness. Ob Fairness im Sinne des Sports ist, kann ich nicht sagen.

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  • Avatar von Porcupine17
    • Porcupine17

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von StilleMitte.

    StilleMitte schrieb am 09.02.2022 10:57:

    Eine nachträgliche Disq sei nicht im Sinne des Sports, war die Aussage. Offenbar ist diese so nicht haltbar.

    Mal kann sie im Sinne des Sports sein, mal nicht. Hmmm.

    Im Sinne des Sports,.. Hmmmm.

    Naja, und wenns draussen kalt ist und die Skier sind 0,2mm zu breit, wie sehr zu breit sind die erst bei Raumtemperatur. Jedenfalls ist eine Disqualifikation hinterher durchaus im Sinne der Fairness. Ob Fairness im Sinne des Sports ist, kann ich nicht sagen.

    Sie ist auch nicht im Sinne des Sports, ebensowenig wie Doping. Aber manchmal kann man sie vermeiden und manchmal eben nicht.

    Bezüglich der Breite und Temperatur müsste es eigentlich einen Standard geben nach dem gemessen wird...

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  • Avatar von J@son
    • J@son

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.08.2000

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von foobar.

    foobar schrieb am 09.02.2022 10:35:

    StilleMitte schrieb am 09.02.2022 10:32:

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    Materialprüfung
    mit
    Dopingprüfung

    Aussage statisch?

    Einen Anzug kann man vor Manipulation schützen, z.B. durch Siegel an kritischen Stellen, wie machst Du das bei einem Sportler?

    Vorm Sprung kann man durch ein paar Kniebeugen den Umfang der Oberschenkel vergrößern, dadurch sitzt der Anzug dann enger. Vorm Sprung (auf dem Balken) zieht man den Anzug dann in Form und holt so locker ein paar Zentimeter raus und segelt wie ein Flughörnchen. Deswegen macht eine Kontrolle vor dem Sprung nur wenig Sinn.
    Und so ein paar Zentimeter mehr Segelfläche machen sich durchaus bemerkbar.

    Lustig fand ich die Aussage von dem alten Kontrolleur, der meinte, die neuen Kontrolleure sollten etwas mehr Fingerspitzengefühl walten lassen .... da kann man sich ja vorstellen, wie der (nicht) kontrolliert hat. Entweder der Anzug paßt oder er paßt nicht, Fingerspitzengefühl hat da nix zu suchen.

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  • Avatar von foobar
    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von J@son.

    J@son schrieb am 09.02.2022 15:08:

    Vorm Sprung kann man durch ein paar Kniebeugen den Umfang der Oberschenkel vergrößern, dadurch sitzt der Anzug dann enger. Vorm Sprung (auf dem Balken) zieht man den Anzug dann in Form und holt so locker ein paar Zentimeter raus und segelt wie ein Flughörnchen. Deswegen macht eine Kontrolle vor dem Sprung nur wenig Sinn.
    Und so ein paar Zentimeter mehr Segelfläche machen sich durchaus bemerkbar.

    Na und? Die Option haben alle Springer, so ist das ganze wieder fair.

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  • Avatar von J@son
    • J@son

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.08.2000

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von foobar.

    foobar schrieb am 09.02.2022 16:01:

    J@son schrieb am 09.02.2022 15:08:

    Vorm Sprung kann man durch ein paar Kniebeugen den Umfang der Oberschenkel vergrößern, dadurch sitzt der Anzug dann enger. Vorm Sprung (auf dem Balken) zieht man den Anzug dann in Form und holt so locker ein paar Zentimeter raus und segelt wie ein Flughörnchen. Deswegen macht eine Kontrolle vor dem Sprung nur wenig Sinn.
    Und so ein paar Zentimeter mehr Segelfläche machen sich durchaus bemerkbar.

    Na und? Die Option haben alle Springer, so ist das ganze wieder fair.

    Ja, das machen ja auch alle Springer. Mit einem weiteren Anzug kann man allerdings mehr Tragfläche rausholen. Der Anzug darf aber nirgends weiter als 3cm vom Körper abstehen und das Reglement sieht auch ausdrücklich vor, daß nach dem Sprung gemessen/kontrolliert wird. Müßte man also das Reglement ändern.

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  • Avatar von Kevinagent
    • Kevinagent

    524 Beiträge seit 01.02.2021

    Antwort auf Re: Nachträglichen Disqualifikationen sind nicht im Sinne des Sports von Porcupine17.

    Doping:

    Russland wird auch bei Sport-Wettbewerben leichtfertig beschuldigt illegal seine n Sportlern Doping zu verabreichen um sich Vorteile zu verschaffen.

    Laut aktuellen Statistiken werden die Vorurteile gegenüber den russischen Athleten widerlegt. Russische Sportler gelten nicht als die größten Dopingsünder
    https://www.heise.de/tp/features/Italien-Frankreich-und-USA-fuehren-die-Wada-Liste-mit-den-meisten-Dopingverstoessen-an-4037527.html

    Italien Frankreich und USA führen die WADA Liste mit den meisten Dopingverstössen. Und zwar seit vielen Jahren.
    Was denkt ihr eigentlich über den 100 m Sprinter Christian Coleman aus den USA, der alle Dopingtests geschwänzt hat. Seine Goldmedaille gewann und dennoch seine Medaille behalten durfte, ohne Dopingtests absolviert zu haben?
    Ein Weltklass US Sprinter wie Justin Gatlin wurde mehrfach des Dopings überführt. Nach seiner Dopingsperre, lief er auf einmal schneller als vorher. Er hatte sogar Usain Bolt geschlagen über 100 m Sprint geschlagen. Seine Goldmedaillen durfte er behalten! Er ist ja kein Russe, sondern ein auserwählter Ami! Die dürfen das...

    Achja und wie war das bei den Olympischen Winterspielen 2018. Die meisten russsichen Athleten wurden gesperrt. Die Norweger durften antreten. Fast alle Norweger haben angeblich Asthma gehabt, deshalb gab WADA grünes Licht für die Dopingmittel beim norwegischen Team. Ist das nicht merkwürdig?
    http://www.heute.at/sport/olympia/story/Norwegen--6-000-Asthma-Mittel-fuer-121-Athleten-40122971

    Heutzutage braucht man nur den richtigen Arzt, der dir eine Krankheit diagnostiziert,, dann bekommst du von der WADA grünes Licht für die Dopingmittel. Siehe die US Turnerin Simone Biles, die seit Jahren legal Doping einnehmen darf und bei den Profis unzählige Goldmedaillen gewonnen hat. Finde Sie das nicht merkwürdig? Aber nee Russland ist ja der Bösewicht...

    Bei dem Radsportler Chris Froome nach seinem Sieg bei der Vuelta 2017 wurden Dopingmittel bei den Tests nachgewiesen, um ein vielfaches höher als zulässig . Dennoch durfte er den Vuelta Gesamtsieg behalten Warum?
    Ach er ist ja kein Russe, stimmt. Dann darf man das!
    https://www.welt.de/sport/article171545489/Tour-Dominator-Froome-positiv-auf-Doping-getestet.html

    Zu guter Letzt noch ein sehr gutes Paradebeispiel für die schwachsinnige Doppelmoral des Westens:

    Die Rekordweltmeisterin die Skiläuferin Marit Bjoergen aus Norwegen. Nur durch die Diagnose einer Krankheit bekam sie grünes Licht von der WADA für die Einnahme von Dopingmitteln. Und schon ging es mit ihrer Karriere steil bergauf. Eine durchschnittliche Skiläuferin gewinnt plötzlich alle möglichen Wettbewerbe, und das erst nach dem sie ihre Dopingmittel legal einnehmen durfte , die die WADA ihr genehmigte.

    https://www.derstandard.at/story/1267131898259/frau-bjoergen-und-ihre-medikamente
    https://taz.de/Portraet-Marit-Bjoergen/!5125354/

    https://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article104002019/Marit-Bjoergen-Schnell-durch-Medikamente.html
    https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/archive/index.php/t-503990.html
    https://www.taz.de/!5322772/
    https://derstandard.at/1297819071186/Aus-Oslo-Bjoergen-hat-den-laengeren-Atem

    Ist es nicht merkwürdig, warum bei vielen erfolgreichen Ski-Langläufern*Innen vor allem aus Europa so viele an Asthma leiden und fast alle von denen legal Dopingmittel einnehmen, mit Genehmigung der WADA ?

    Ich meine wenn es um russische Athleten*Innen geht, dann reichen schon Vermutungen und negative Dopingtests aus um über 30 Athleten aus der Olympia auszuschließen (Siehe Olympische Winterspiele 2018)

    Radsport Rekordchampion Chris Froome aus Großbritannien. Bei ihm waren sogar mehrere Dopingstests positiv, dennoch durfte er alle seine Titel behalten, zum Beispiel auch den Vuelta 2017 behalten.
    https://www.welt.de/sport/article171545489/Tour-Dominator-Froome-positiv-auf-Doping-getestet.html

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