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  • Moritz Hahn

46 Beiträge seit 03.02.2023

So sieht Konsequenz aus

https://www.bockhahn.de/start/nach-ueber-27-jahren-ist-schluss/

Egal wie man zu seiner Begründung steht, aber das ist eine unzweideutige Handlung. Eine Handlung und keine heiße Luft. Also genau das was man bei einigen Mitgliedern der Linke schon seit Jahren erwartet, die diesen Schritt im Gegensatz zu anderen nicht tun, obwohl sie könnten. Ich denke da in erster Linie eher nicht an einen Jecken wie Bockhahn, der selbst maßgeblich daran beteiligt war, die MV-Linke dorthin zu bringen, wo sie jetzt steht, sondern an Leute wie Fabio De Masi, Inge Hannemann oder Oscar Lafontaine, die die Linke aus anderen Gründe verlassen hatten, aber egal wer und warum, einte sie doch alle, dass sie die Linke nicht mehr als die Partei wahrnahmen die sie stets vorgab zu sein.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.08.2017

    Antwort auf So sieht Konsequenz aus von Moritz Hahn.

    Vielen Dank für diesen Link. Aufgrund der Relevanz, erlaube ich mir hieraus im Wortlaut zu zitieren:

    Die Partei, in die ich eingetreten bin, war immer auf der Seite der Schwächeren,
    war internationalistisch, achtete das Völkerrecht und hat Diktaturen gerade aus der
    eigenen Geschichte heraus scharf kritisiert. DIE LINKE. schafft es nicht, den
    faschistischen Diktator Putin als solchen zu benennen und zu ächten. Es gelingt ihr
    nicht, ihn klar zum Täter zu machen und die von ihm zu verantwortenden
    Kriegsverbrechen in der Ukraine anzuprangern. Sie schafft es nicht einmal, ihn für
    die mehr als 200.000 getöteten russischen Soldaten anzuprangern. Putin ist ein
    Massenmörder, nicht nur an anderen Völkern sondern sogar an seinem eigenen.
    Was ist so schwer daran, das zu benennen und sich unmissverständlich
    abzugrenzen?

    Warum werden stattdessen Scheindebatten über die NATO und die USA
    geführt? Alle Länder Osteuropas hatten die freie Entscheidung sich für eine Nähe zu
    Russland oder eine Westbindung zu EU und NATO zu entscheiden. Sie könnten
    auch heute noch getroffene Entscheidungen verändern. Allein sie tun es nicht. Das
    mag schmerzhaft für manchen sein, aber es ist deren Entscheidung. Und wenn eine
    deutsche linke Partei Friedensgespräche fordert, verbunden mit der Aufforderung an
    die Ukraine auch Zugeständnisse zu machen, dann ist diese linke Partei nicht mehr
    links, nicht mehr internationalistisch und nicht mehr auf der Seite der Schwächeren.
    Das Völkerrecht spielt in der Betrachtung auch keine Rolle. Und dann ist es eben
    nicht mehr die Partei, in die ich eingetreten bin.

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