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Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21

Professor Dr. Friedemann Weber, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen:

"»Die Gefahr einer malignen Transformation durch Integration an der falschen Stelle des Genoms wird nicht hoch eingeschätzt, denn in der Regel bedarf es mehrerer genetischer Veränderungen, damit ein Tumor entsteht«, bestätigt Münz. »Aber im Vergleich zu einem potenteren mRNA-Impfstoff, bei dem diese Gefahr deutlich geringer ist und der höhere Effizienz gegen SARS-CoV-2 zeigt, ist dann plötzlich nicht mehr einsichtig, weswegen man den rekombinanten Adenovirusimpfstoff verwenden sollte.«"
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/seite/3/

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    Upsi, Korrektur!

    Antwort auf Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von GBöttcher.

    Das genannte Zitat stammt von Dr. Christian Münz, Professor für virale Immunbiologie an der Uni Zürich.

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    Antwort auf Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von GBöttcher.

    Ebenfalls aus dem genannten Artikel der Pharmazeutischen Zeitung:

    "Es gibt noch keinen einzigen Impfstoff auf Basis der Adenovirus-Technologie, der vielen Menschen geimpft wurde. Lediglich eine Ebola- und eine Dengue-Vakzine sind zugelassen, aber noch kaum angewendet. Dass Viruserbsubstanz in den Zellkern gelangt, ist für zugelassene Impfstoffe zudem ungewöhnlich. Totimpfstoffe gelangen gar nicht in den Zellkern."

    Aus dem Aufklärungsmerkblatt Ausgabe 1 Version 001, Stand 02. Februar 2021, des Deutschen Grünen Kreuzes (in Kooperation mit dem RKI erstellt), welches als offizielles Informationsmaterial Anfang März zur (kurz danach abgeblasenen) AstraZeneca Impfung gereicht wurde. Dort ist zu lesen: " ... Der hier besprochene COVID-19-Vektor-Impfstoff (COVID-19 Vaccine AstraZeneca (R) von AstraZeneca) ist ein gentechnisch hergestellter Impfstoff, der auf einer modernen Technologie beruht. Vektor-Impfstoffe gegen andere Erkrankungen sind bereits zugelassen und haben sich als verträglich und wirksam erwiesen. Der Impfstoff besteht aus einem gut untersuchten Virus, das sich nicht vermehren kann und für den Menschen harmlos ist. Dieses Virus (auch Vektorvirus genannt) enthält und transportiert die genetische Information für ein einzelnes Eiweiß des Corona-Virus, das sogenannte Spike-Protein. Dieses Spikeprotein ist für sich allein harmlos."

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    Antwort auf Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von GBöttcher.

    GBöttcher schrieb am 28.04.2021 09:31:

    Professor Dr. Friedemann Weber, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen:

    "»Die Gefahr einer malignen Transformation durch Integration an der falschen Stelle des Genoms wird nicht hoch eingeschätzt, denn in der Regel bedarf es mehrerer genetischer Veränderungen, damit ein Tumor entsteht«, bestätigt Münz. »Aber im Vergleich zu einem potenteren mRNA-Impfstoff, bei dem diese Gefahr deutlich geringer ist und der höhere Effizienz gegen SARS-CoV-2 zeigt, ist dann plötzlich nicht mehr einsichtig, weswegen man den rekombinanten Adenovirusimpfstoff verwenden sollte.«"
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/seite/3/

    Herrn Professor Friedemann müsste auch eigentlich bekannt sein, dass wie schon anderweitig von mir erwähnt SARS-CoV-2-RNA (initiert vom Wildvirus) in menschlichen Zellen revers transkribiert werden kann. Diese DNA-Sequenzen werden in das Zellgenom integriert und anschliessend transkribiert — ein Phänomen, das «retro integration» genannt wird. Wenn ich eben diese DNA Sequenzen in Form eines "Impfstoffes" über die Blutbahn im ganzen Körper verteile und das obwohl Sars-Cov-2 sich in den oberen und unteren Atemwegen vermehrt, dann wäre z.b. die Entstehung von Tumoren nur EIN mögliches potenzielles Szenario. Das auf diesem Weg jemals eine sterile "Antikörperimmunität" vermittelt werden kann, halte ich auch aufgrund der dokumentierten 30 jährigen Forschungserfahrungen mit Coronaimpfstoffen bei Tieren für sehr unwahrscheinlich bis unmöglich. Die Influenzaimpfung im Vergleich vermittelt aus den gleichen Gründen ebenfalls keine sterile Immunität, was deshalb bisher auch nie das primäre Ziel dieser Impfung war oder sein konnte.

    Des Weiteren stellt diese Eigenschaft von Sars-Cov-2 eine absolute Besonderheit unter den Coronaviren dar und war bisher nur für Retro-Viren (HIV, HTLV, SIV), die anders wie Sars-Cov-2 sonst nicht in der Lage wären ihr Genom in DNA umzuschreiben und so folglich in das Genom der Zelle zu integrieren und auch bestimmte DNA-Viren wie die Hepadnaviren (z. B. der Erreger der Hepatitis B (HBV das Protein P) bekannt. Diese Eigenschaft erhöht außerdem zusätzlich auch die "Mutationsfreudigkeit" von z.b. Sars-Cov-2.

    Ebenso wie die gesteigerte Bindungsaffinität an den ACE-2 Rezeptor, so ist es in meinen Augen äußerst fraglich bis sehr unwahrscheinlich, ob jene "Fähigkeiten" überhaupt eine Folge von natürlichen virologisch-evolutionären "Kausalitäten" sein können. Dies sollte daher als eine Art von "Nebenkriegsschauplatz" ebenfalls unbedingt im Fokus des öffentlichen Interesses verbleiben.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.04.2021 11:18).

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    Antwort auf Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von GBöttcher.

    GBöttcher schrieb am 28.04.2021 09:31:

    Professor Dr. Friedemann Weber, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen:

    "»Die Gefahr einer malignen Transformation durch Integration an der falschen Stelle des Genoms wird nicht hoch eingeschätzt, denn in der Regel bedarf es mehrerer genetischer Veränderungen, damit ein Tumor entsteht«, bestätigt Münz. »Aber im Vergleich zu einem potenteren mRNA-Impfstoff, bei dem diese Gefahr deutlich geringer ist und der höhere Effizienz gegen SARS-CoV-2 zeigt, ist dann plötzlich nicht mehr einsichtig, weswegen man den rekombinanten Adenovirusimpfstoff verwenden sollte.«"
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/seite/3/

    Eine pharmazeutische Zeitung steht selbstverständlich in keinem Interessenkonflikt mit der Pharmaindustire.

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    Antwort auf Re: Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von Andre B. (1).

    Wie oben schon korrigiert, stammt das Zitat von einem Professor Münz, nicht Weber.

    Beachten sie den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels. Wann wurde das Phänomen der "Retro Integration" denn bekannt? Bezieht sich das nicht auf mRNA Impfstoffe?

    Persönlich bin ich sowieso kein Kenner der Materie, sondern versuche lediglich, mir einen Überblick als Grundlage für (oder gegen) eine Impfentscheidung zu bilden.

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    Antwort auf Re: Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von nomore.

    nomore schrieb am 28.04.2021 11:00:

    GBöttcher schrieb am 28.04.2021 09:31:

    Professor Dr. Friedemann Weber, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen:

    "»Die Gefahr einer malignen Transformation durch Integration an der falschen Stelle des Genoms wird nicht hoch eingeschätzt, denn in der Regel bedarf es mehrerer genetischer Veränderungen, damit ein Tumor entsteht«, bestätigt Münz. »Aber im Vergleich zu einem potenteren mRNA-Impfstoff, bei dem diese Gefahr deutlich geringer ist und der höhere Effizienz gegen SARS-CoV-2 zeigt, ist dann plötzlich nicht mehr einsichtig, weswegen man den rekombinanten Adenovirusimpfstoff verwenden sollte.«"
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/seite/3/

    Eine pharmazeutische Zeitung steht selbstverständlich in keinem Interessenkonflikt mit der Pharmaindustire.

    Schon möglich. Aber in dem Zitat wird Vektorimpfstoff als riskanter als andere Impfstoffe dargestellt. Und Thema hier war ja die Frage, wie sicher ist der J&J Vektor-Impfstoff?

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    Antwort auf Re: Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von GBöttcher.

    GBöttcher schrieb am 28.04.2021 14:40:

    Wie oben schon korrigiert, stammt das Zitat von einem Professor Münz, nicht Weber.

    Beachten sie den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels. Wann wurde das Phänomen der "Retro Integration" denn bekannt? Bezieht sich das nicht auf mRNA Impfstoffe?

    Persönlich bin ich sowieso kein Kenner der Materie, sondern versuche lediglich, mir einen Überblick als Grundlage für (oder gegen) eine Impfentscheidung zu bilden.

    Ich wollte Sie damit nicht angreifen und ich unterstütze auch ausdrücklich Ihren Wunsch sich umfänglich selbst zu informieren!

    Um es einmal sehr vereinfacht auszudrücken, so geschieht bei ALLEN Arten von "Impfstoffen" gegen Sars-CoV-2 das Gleiche, nur wird dies letztendlich auf unterschiedliche Art iniziert. Daher sind dies bezüglich auch ganz ähnliche Gefahren und adverse Reaktionen zu erwarten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.04.2021 22:26).

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    582 Beiträge seit 26.12.2020

    Antwort auf Re: Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 23.2.21 von Andre B. (1).

    Andre B. (1) schrieb am 28.04.2021 22:11:

    GBöttcher schrieb am 28.04.2021 14:40:

    Wie oben schon korrigiert, stammt das Zitat von einem Professor Münz, nicht Weber.

    Beachten sie den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels. Wann wurde das Phänomen der "Retro Integration" denn bekannt? Bezieht sich das nicht auf mRNA Impfstoffe?

    Persönlich bin ich sowieso kein Kenner der Materie, sondern versuche lediglich, mir einen Überblick als Grundlage für (oder gegen) eine Impfentscheidung zu bilden.

    Ich wollte Sie damit nicht angreifen und ich unterstütze auch ausdrücklich Ihren Wunsch sich umfänglich selbst zu informieren!

    Um es einmal sehr vereinfacht auszudrücken, so geschieht bei ALLEN Arten von "Impfstoffen" gegen Sars-CoV-2 das Gleiche, nur wird dies letztendlich auf unterschiedliche Art iniziert. Daher sind dies bezüglich auch ganz ähnliche Gefahren und adverse Reaktionen zu erwarten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Natürlich ist hier richtig: "initiert"

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.04.2021 23:44).

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