Ich finde den Vergleich gar nicht so abwegig. Zumindest in gewissen Punkten.
Die Armee hat damals "offiziell" auch nicht selber kapituliert, sondern die Politik unter Druck gesetzt das Sie das übernimmt. Der berühmte "Dolchstoß".
Vergleichbar ist - Russland kann aufgrund mangelnder Wirtschaftsleistung nicht gegen die massiv vom Westen unterstützte Ukraine gewinnen. Auf lange Sicht wird es wohl eher verlieren. Evtl. sogar - wie im WWI aufgrund innerer Gründe.
Aber wie verhalten sich die "Siegermächte" gegenüber dem Verlierer dann?
Wichtig wäre dann einen Frieden anzubieten, der nicht zu einem späteren Revanchismus führt und nicht Russland gnadenlos auf die Knie zu zwingen danach. (So wie Frankreich damals Deutschland zum Agrarstaat machen wollte)