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  • Zirkon

mehr als 1000 Beiträge seit 17.01.2001

Re: ...Abziehen ...Dann kann verhandelt werden ...

Martin Peters (1) schrieb am 07.01.2023 14:48:

Das ist eine sehr unübliche Abfolge für einen Waffenstillstand.
Zu fordern, daß die eine Kriegspartei VOR Gesprächen alle Geländegewinne aufgibt und zurück zum Ausgangspunkt ( hier: pre Krim) , das vertreht die Reighenfolge.

Bei der Vorstellung "Dann kann verhandelt werden" stellt sich die Frage, über was denn der Westen bzw die Kiewer Regierung verhandeln würde: Sie hätte dazu keinen Grund, sie hätte alles erreicht. Ein (Teil-)Rückzug Russlands wird doch allenfalls das Ergebnis von Verhandlungen sein. Und in diesen müsste Kiew etwas anbieten.

Nein, sie hätte noch lange nicht alles erreicht. Dann ist immer noch die Frage von Reparationen und dem zukünftigen Status der Krim offen. Es handelt sich hier immerhin um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Man könnte nun auch ganz stur schalten nach dem Motto "mit Terroristen wird nicht verhandelt", denn die Drohnenangriffe gegen zivile Infrastrukturen im Winter(!) sind nichts anderes als Terrorismus.

Wir erinnern uns... 2003 hat Putin höchstselbst die Integrität der Grenzen der Ukraine garantiert, inklusive Krim. Von daher ist es ukrainisches Entgegenkommen, die Krim als Verhandlungsmasse ins Spiel zu bringen.

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  1. - Zirkon -83 ...hängt weitgehend von den USA ab
    1. Martin Peters (1) 50 Re: ...Abziehen ...Dann kann verhandelt werden ...
      1. Zirkon   Re: ...Abziehen ...Dann kann verhandelt werden ...
      2. spaces   Re: ...Abziehen ...Dann kann verhandelt werden ...
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