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  • Moklitz

mehr als 1000 Beiträge seit 08.11.2013

Klimaschutz braucht freie Wissenschaft

Klimaschutz braucht direkte Demokratie

Wenn ich solche Sätze lese oder auch die Aussage, die Wissenschaft warne seit 40 Jahren vor den Folgen des Klimawandels, dann frage ich mich in was für eine Weltuntergangssekte sich unsere Gesellschaft inzwischen verwandelt hat.
Was bitte ist Klimaschutz? Gemeint ist ja wohl die Reduktion von CO2 und anderen Gasen, die im Verdacht stehen, die Temperatur auf unserem Planeten maßgeblich zu beeinflussen. Wichtig ist dabei die Worte maßgeblich und Verdacht.
Mit rationalem Denken kann man die Wirklichkeit nicht umfänglich erfassen, man kann ihr unmöglich gerecht werden, aber der Verzicht auf rationales Denken zugunsten einer totalen Emotionalisierung ist mindestens genauso gefährlich. Die Wissenschaft als eine einheitliche quasi personalisierte Vertreterin bestimmter Ansichten, Hypothesen, Theorien oder Erkenntnisse gibt es nicht, hat es nie gegeben und kann es auch niemals geben. Gäbe es sie, so wären Galilei und Kopernikus tatsächlich Ketzer gewesen und ihre Bestimmung der Scheiterhaufen oder in humanerer Weise das totale Vergessen. Eine Grundregel, die es Wert ist, mitunter erwogen zu werden, besteht darin, dass die Mehrheitsmeinung fast immer irrig ist. Das trifft in unserer Zeit, in der die Wissenschaft wiederum von staatlicher Lenkung und wirtschaftlichen Interessen abhängig gemacht worden ist, in der also alles Mögliche getan wird, um die Freiheit der Wissenschaft zu unterbinden, ganz besonders zu.

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  • Avatar von Tetzlaff
    • Tetzlaff

    772 Beiträge seit 14.06.2015

    Antwort auf Klimaschutz braucht freie Wissenschaft von Moklitz.

    Moklitz schrieb am 27.07.2023 17:16:

    Die Wissenschaft als eine einheitliche quasi personalisierte Vertreterin bestimmter Ansichten, Hypothesen, Theorien oder Erkenntnisse gibt es nicht, hat es nie gegeben und kann es auch niemals geben.

    Wie bei Corona auch: die, die nicht die Erkenntnisse "der" einen Wissenschaft teilen, werden abgesägt und diskreditiert. Das passiert höchstens einer Hand voll Wissenschaftlern, der Rest fügt sich dann schon.

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    • hrwe

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.04.2001

    Antwort auf Re: Klimaschutz braucht freie Wissenschaft von Tetzlaff.

    Das Problem für den Außenstehenden ist, zwischen gesichertem Wissen und starker Hypothese / hoher Konfidenz zu unterscheiden.
    Damit lassen sich die Menschen dann auch verunsichern, indem man z.B. längst ausgeräumte Streitpunkte immer wieder aufbringt ode Detaildiskussionen als Dissens ausgibt.

    Es gibt zum Beispiel noch immer wieder Leute, die die Relativitätstheorie in Frage stellen, obwohl die praktisch täglich in weiteren Messungen bestätigt wird.

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    • Moklitz

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.11.2013

    Antwort auf Klimaschutz braucht freie Wissenschaft von Moklitz.

    Das ptolemäische Weltbild ließ sich ebenfalls durch Messungen und Vorhersagen sehr gut bestätigen.
    Außerdem können Detailfragen in manchen Fällen entscheidend sein. Z.B. wenn der CO2-Gehalt der Atmosphäre sich durchaus auf die Erwärmung auswirkt, der Anteil dieser Auswirkung im Ganzen aber nicht ins Gewicht fallen würde oder aber der CO2-Gehalt der Atmosphäre gleichzeitig auch andere Effekte auslösen würde, die die so verursachte Erwärmung wiederum ausgleichen.
    Ein Grundübel der heutigen naturwissenschaftlich-politischen Argumentation ist die Extrapolierung. An Lebewesen lässt sich durch Augenschein sehr leicht einsehen, dass das Wachstum eines Kindes in den ersten drei Jahren nicht nach hundert oder zweihundert Jahren einen Riesen hervorbringt; bei (ebenfalls lebendigen) aber riesenhaften Systemen wie der Erde sind diese Zusammenhänge u.a. in zeitlicher Dimension deutlich schwerer zu erfassen, was das Unwesen der Extrapolierung für einfach gestrickte Gemüter so überzeugend erscheinen lässt.

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  • Avatar von Systemverwalter
    • Systemverwalter

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.09.2006

    Antwort auf Klimaschutz braucht freie Wissenschaft von Moklitz.

    Freie Wissenschaftler gibt es leider kaum und die wenigen, die es gibt und sich äussern, werden oft noch heftigst dafür aus dem tiefrot-grünen Spektrum bekämpft.

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  • Avatar von holger444
    • holger444

    239 Beiträge seit 02.09.2020

    Antwort auf Klimaschutz braucht freie Wissenschaft von Moklitz.

    Moklitz schrieb am 27.07.2023 17:16:

    Klimaschutz braucht direkte Demokratie

    Wenn ich solche Sätze lese oder auch die Aussage, die Wissenschaft warne seit 40 Jahren vor den Folgen des Klimawandels, dann frage ich mich in was für eine Weltuntergangssekte sich unsere Gesellschaft inzwischen verwandelt hat.
    Was bitte ist Klimaschutz? Gemeint ist ja wohl die Reduktion von CO2 und anderen Gasen, die im Verdacht stehen, die Temperatur auf unserem Planeten maßgeblich zu beeinflussen. Wichtig ist dabei die Worte maßgeblich und Verdacht.
    Mit rationalem Denken kann man die Wirklichkeit nicht umfänglich erfassen, man kann ihr unmöglich gerecht werden, aber der Verzicht auf rationales Denken zugunsten einer totalen Emotionalisierung ist mindestens genauso gefährlich. Die Wissenschaft als eine einheitliche quasi personalisierte Vertreterin bestimmter Ansichten, Hypothesen, Theorien oder Erkenntnisse gibt es nicht, hat es nie gegeben und kann es auch niemals geben. Gäbe es sie, so wären Galilei und Kopernikus tatsächlich Ketzer gewesen und ihre Bestimmung der Scheiterhaufen oder in humanerer Weise das totale Vergessen.


    Ich dachte immer, die Kirche haette Galilei und Kopernikus als Ketzer gebrandmarkt. Du argumentierst aber, dass es die Wissenschaft gewesen waere. Man lernt nie aus...

    Eine Grundregel, die es Wert ist, mitunter erwogen zu werden, besteht darin, dass die Mehrheitsmeinung fast immer irrig ist. Das trifft in unserer Zeit, in der die Wissenschaft wiederum von staatlicher Lenkung und wirtschaftlichen Interessen abhängig gemacht worden ist, in der also alles Mögliche getan wird, um die Freiheit der Wissenschaft zu unterbinden, ganz besonders zu.

    Wo hast du denn diese Grundregel gelernt? Im Zentrum fuer Verschwoerungsphantasien? Und kannst du sie an Beispielen der letzten 50 Jahre belegen?

    Mir fallen nur so Sachen wie Zaehneputzen ein, und dass man bei hoeheren Geschwindigkeiten mehr Kraftstoff verbraucht. Mehrheitsmeinungen, also falsch, Meister Doppelschlau?

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