Bei reitschuster wurde heute auf diesen Umstand hingewiesen:
https://www.bibliomedmanager.de/news/kliniken-kriegen-bis-zu-9500-euro-pro-covid-fall
Somit erhalten Krankenhäuser, die Covid-Patienten behandeln, erneut Geld aus dem Bundeshaushalt. Der Systematik des Versorgungsaufschlags lehnt sich an die bisherigen Ausgleichszahlungen an: Je nach Aufwand und Anzahl der Covid-19-Patienten beträgt dieser Aufschlag pro Kliniktag 360, 560 oder 760 Euro.
Gut das wir nur Krankenhäuser haben die nicht kommerziell gewinnorientiert arbeiten. Denn wäre unserer Gesundheitssystem seit vielen Jahren neoliberalen Interessen unterworfen worden, hätten wir jetzt Klinikkonzerne, die an erster Stelle Share holder value setzen und bei solchen Anreizen vielleicht tatsächlich auf die Idee kämen, PCR+ Patienten länger auf Station zu lassen, oder mal einen nicht intensivpflichtigen aus Auslastungsgründe mal eine paar Tage auf intensiv zu verlegen.
Wie gesagt, Gott sei Dank haben wir eine gemeinwohl orientierte Gesundheitspolitik !