Peter Nürnberg: Die ständige Veränderung des Virus wird dazu führen, dass die derzeitig angebotenen Impfstoffe irgendwann nicht mehr die erhoffte Immunität bewirken. Es muss genau verfolgt werden, was für eine Virusvariante eventuell trotz Impfung zu einer Erkrankung führt.
Es wird uns sicher, ähnlich wie bei der Influenza, noch viele Jahre beschäftigen, wie wir die Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 wirksam halten. Vermutlich werden wir dann alljährlich nicht nur zur vorbeugenden Grippeschutzimpfung, sondern auch COVID-19-Schutzimpfung aufgerufen. Hier sind im nationalen Maßstab das RKI und im internationalen die WHO gefragt.
Das gemeine Volk (um es abfällig zu auszudrücken) hat nicht das geringste Interesse an riskanten Massenversuchen, während jedoch zur Zeit und ohne Prüfung eventueller Langzeitfolgen massenhaft sogenannte Risikogruppen hektisch durchgeimpft werden.
Mit Influenza hat das Corona-Virus ungefähr so viel gemein wie ein Seestern mit einem ausgestorbenen Nilpferd.
Der 'nationale Maßstab' impliziert aber schon mal, dass der Autor offenbar eine nationale und dementsprechend bodenständige Sichtweise favorisiert.
Der erklärt euch wenigstens mal, woran er denkt, wenn er sich zum Begriff des nationalen Maßstabes (im Unterschied zum internationalen Maßstab) Gedanken macht.
Am vielversprechendsten wäre jedoch, gleich globale Maßstäbe anzulegen, da es sich bei dem Sachverhalt um eine globale Pandemie handelt, die sich offenbar nicht auf nationale oder noch kleinteiligere Bedarfslagen reduzieren lässt.