tbelau666 schrieb am 22.03.2022 15:36:
Ich beziehe mich mal nur auf die Überschrift.
Extreme Positionen sind normal und menschlich. Ob nun ein Linker Boliden ansteckt, ein Rechter Afrikaner verprügelt oder ein Nachbar die Polizei holt, weil die Wände zu dünn sind.
Warum? Für jedes Individuum gibt es Fakten, mit denen es nicht umgehen kann, gegen die es sich wehrt. Jedes Individuum streubt sich gegen Veränderungen. Das führt dazu, daß es "sein Revier verteidigt", statt einfach ein Neues zu suchen. Bei den meißten klappt das durch guten Willen und Kommunikation. Bei Wenigen führt es zu Rückzug (Revier wird doch aufgegeben) oder zur aktiven Bekämpfung.
Und weil dem so ist, lohnt die Debatte über "extreme Linke" (i.d.R. Gewalt gegen Dinge) oder "extreme Rechte" (i.d.R. Gewalt gegen Menschen) - Fällt der Unterschied auf? - nicht. Viel besser wäre Extremismus entweder vorzubeugen oder tatsächlich nur strafwürdiges Verhalten passend "zu würdigen", wenn Vorbeugung nicht klappt.
Linke Gewalt ist nicht auf Sachen beschränkt. In den Demos der BLM in der USA gegen die Polizeigewalt kamen einige Menschen ums Leben. Einige auch, weil z.B. der linksextreme Demonstrant behauptete er hätte nicht anders gekonnt als seinen "rechten unbewaffneten Mitmenschen" zu erschiessen. Ein Video zeigte anderes, Der Linke Aktivist und AntiFa Anhänger, drehte um, lief auf den "Rechten" zu und erschoss ihn. (Alles auf Video und unbestritten).
Zweitens meinte ich eigentlich eher Toxische Linke als Extreme Linke. Also Linke, die für die Linke Sache selbst toxisch, also schädlich sind. Es geht mir weniger um "Gewaltbereitschaft" und mehr um einen "Störfall " in den ansonsten vernünftigen Linken Positionen. Das hätte ich deutlicher machen sollen.