Ich beziehe mich mal nur auf die Überschrift.
Extreme Positionen sind normal und menschlich. Ob nun ein Linker Boliden ansteckt, ein Rechter Afrikaner verprügelt oder ein Nachbar die Polizei holt, weil die Wände zu dünn sind.
Warum? Für jedes Individuum gibt es Fakten, mit denen es nicht umgehen kann, gegen die es sich wehrt. Jedes Individuum streubt sich gegen Veränderungen. Das führt dazu, daß es "sein Revier verteidigt", statt einfach ein Neues zu suchen. Bei den meißten klappt das durch guten Willen und Kommunikation. Bei Wenigen führt es zu Rückzug (Revier wird doch aufgegeben) oder zur aktiven Bekämpfung.
Und weil dem so ist, lohnt die Debatte über "extreme Linke" (i.d.R. Gewalt gegen Dinge) oder "extreme Rechte" (i.d.R. Gewalt gegen Menschen) - Fällt der Unterschied auf? - nicht. Viel besser wäre Extremismus entweder vorzubeugen oder tatsächlich nur strafwürdiges Verhalten passend "zu würdigen", wenn Vorbeugung nicht klappt.