Dabei waren aber auch wie die EU-Abgeordnete wie Cornelia Ernst, die unmissverständlich erklärte, es dürfe keine Flüchtlinge erster und zweiter Klasse geben.
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Es wurde auch immer wieder von den verschiedenen Referentinnen betont, dass der beste Kampf gegen rechts eine zeitgemäße Klassenpolitik ist, die den Kampf der unterschiedlichen Minderheiten miteinschließt.
Das bringt es auf den Punkt: die Linke hat Migranten und sonstige Minderheiten als neues revolutionäres Subjekt erkoren. Die Arbeiterschaft hat sich von den Kapitalisten bestechen lassen; ihr war ein eigenes Auto und der Malle-Urlaub wichtiger als die Weltrevolution. Dafür werden sie nun mit Liebesentzug bestraft.
Das Problem ist, dass die neuen Hoffnungsträger kein Wahlrecht haben oder lieber das grüne Original wählen. Und deshalb verliert die Linke ihre alte Klientel und gewinnt keine neue dazu.