Ein solcher Kurs stehe in krassem Gegensatz zu den verschwenderischen sozioökonomischen Systemen des Westens, wo Geld "aus Hubschraubern abgeworfen" werde und der Haushalt eine dominierende Rolle spiele, sagte er.
Yup, das ist DAS Riesen-Problem der meisten westlichen Staaten: dass sie in ihrer immer stärker grassierenden etatistischen Einnahmen- und Ausgabenwütigkeit zwar ihre Einnahmenseite bis zum Maximum durchoptimiert haben (was das Eintreiben von immer mehr Steuern und Abgaben angeht, da gehört Deutschland ja zur Weltspitze)… aber die Ausgabenseite voll ungezügelt aus dem Ruder haben laufen lassen. In dem Punkt müssen selbst Leute, die auch Putin gegenüber nicht unkritisch stehen anerkennen, dass er eine deutlich bessere Ausgabendisziplin hat, die es schafft, sich deutlich besser an den Rahmen zu halten, der sich nachhaltig finanzieren lässt.
… das mal unabhängig von der Frage, inwieweit die russische Wirtschaft nun wirklich sich von ihrer starken Abhängigkeit von direkt oder indirekt staatlichen Energie-/Rohstoff-Exporten gelöst haben mag oder auch nicht (dazu liest man nämlich auch weit weniger optimistisches… wobei das jetzt in Hochpreis-Phasen ohnehin erst mal bis auf Effekte wie Ressourcenfluch, Holländische Krankheit u.ä. nicht so problematisch ist wie in Niedrigpreis-Phasen)…