Ansicht umschalten
Avatar von RobertK.
  • RobertK.

729 Beiträge seit 01.05.2012

Der kommende Krieg geht um Wasser und Nahrung

Natürlich wird die offizielle Hochrüstung mit "Verteidigung von Demokratie und Freiheit" begründet. Man hat Russland so lange provoziert, bis es endlich so reagiert hat, das man mit allen Fingern auf den bösen Iwan zeigen kann und sich selbst als edle Verteidiger von Demokratie und Freiheit. Das ist nur, um in den Geschichtsbüchern schön auszusehen.

Worum es aber wirklich geht, ist die zukünftige Sicherung von Trinkwasser und Nahrung.
Der Klimawandel wird in rasantem Tempo viele bisher fruchtbare Flächen zu Wüsten werden lassen und die Menscheit ist insgesamt mit 8 Mrd. viel zu groß geworden.
Brauchbares Wasser wird schon bald in vielen Regionen ein extrem knappes Gut werden, sowohl als direktes Trinkwasser als auch für die Erzeugung von Lebensmitteln. Nicht nur in fernen Gebieten, selbst in Europa, z.B: in großen Teilen Spaniens und Italiens ist das inzwischen schon ein Riesenproblem. Von Kalifornien und US-Südstaaten ganz zu schweigen.
Der Westen/die NATO wollen sich jetzt schon in eine miltärische Überlegenheit für die Ausbeutung der schrumpfenden Trinkwasservorräte bringen.
Denn: Alleine schon China und Indien stellen jeweils 18% der Weltbevölkerung und können sich jetzt schon nicht mehr komplett selbst ernähren, sondern müssen Lebensmittel importieren. Wenn Wasser überall immer knapper wird, immer mehr Agrarflächen zu Wüsten, wird man die eigene Bevölkerung gar nicht mehr ernähren können.
Schon bald wird es eskalieren und dann wird es schon bald nicht mehr um das bessere politische System oder Ideologien gehen, sondern darum, wer sich das Trinkwasser sichert. Dann kommt es zum gewaltigen kriegerischen Konflikt.

Vermutlich denkt man in der NATO schon soweit im voraus, dass man, wenn es soweit ist, in der Lage sein will, die Anzahl der Wasserverbraucher in nicht-NATO Gebieten deutlich zu reduzieren, bevor diese es umgekehrt hier versuchen.
Welchen Sinn hätten sonst die verstärkte Präsenz und Aufrüstung des Nordatlantikpakts im Pazifik, insbesondere im südchinesischen Meer?

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.07.2022 11:34).

Bewerten
- +
  • Avatar von schlamutzelnase
    • schlamutzelnase

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2015

    Antwort auf Der kommende Krieg geht um Wasser und Nahrung von RobertK..

    RobertK. schrieb am 01.07.2022 11:31:

    ...
    Vermutlich denkt man in der NATO schon soweit im voraus, dass man, wenn es soweit ist, in der Lage sein will, die Anzahl der Wasserverbraucher in nicht-NATO Gebieten deutlich zu reduzieren, bevor diese es umgekehrt hier versuchen.
    Welchen Sinn hätten sonst die verstärkte Präsenz und Aufrüstung des Nordatlantikpakts im Pazifik, insbesondere im südchinesischen Meer?

    2 Fragen
    1. Denkst du, dass das Wasser aus Russland oder China dann per Leitung oder in der Flasche ins NATO-Gebiet kommt?;-)
    2. umgekehrt kann gut sein. Elon Musk hat vor ein paar Monaten gesagt, dass es hier (er meinte die Gegend östlich von Berlin) genug Wasser gäbe.

    Dass die NATO-Strategen in Washington und in den US-Think Tanks in großen Linien/Zeiträumen denken steht zweifellos fest. Die NATO-Osterweiterung wurde von denen ja schon Anfang der 1990er vorausgedacht.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Benz_in_kanister
    • Benz_in_kanister

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.08.2019

    Dieser Krieg ist bereits im Gange. Israel gräbt seinen Nachbarländern

    Antwort auf Der kommende Krieg geht um Wasser und Nahrung von RobertK..

    schon seit Jahren das Wasser ab indem es nach wie vor die syrischen Golanhöhen besetzt hält und das von dort kommende Wasser nach Israel bzw. okkupierte Gebiete leitet damit sich dort Landräuber, euphemistisch Siedler genannt breit machen können.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Rasel
    • Rasel

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.06.2010

    Antwort auf Der kommende Krieg geht um Wasser und Nahrung von RobertK..

    Dein Kommentar ist ein Beitrag gegen den Informationskrieg (Einlullen) gegen die Bevölkerung, die von der Nato angeblich 'beschützt' werden soll. Merci.


    Vermutlich denkt man in der NATO schon soweit im voraus, dass man, wenn es soweit ist, in der Lage sein will, …

    In allem wollen die Natomacher die Deutungshoheit wie eine Luftüberlegenheit, militärische Denkmuster. Nahrung (Wasser, …), Höhle (Wohnung, …) und Sinn (Einfachdenk ;>, …) sind Grundbedürfnisse, denen man sich weder durch Preppen, Elfenbeinturm usw entziehen kann.

    Worum es aber wirklich geht, ist die zukünftige Sicherung von …

    beherrschbaren Menschen, milit Denkmuster – in Dezimieren zB verankert (jeder 10. Rübe runter als Bestrafung). Man schaue sich die Natokriege an, es wird zerstört, was nicht beherrschbar ist. Wie zu jeder Zeit, bei Russland diesmal mit einem Gegner, der sich nicht unterwerfen wird, weil er seine historische Erfahrung damit machte und heute erneut allen, egal ob bei Verstand oder nicht, zeigt, was er daraus lernte.

    Während Reagan die Neutronenbombe wortwörtlich als human pries, weil sie Menschen tötet aber nicht ihre Werte, ist das weniger grausam. Es möge nützen.

    Fazit
    Es ist schwer den Machern eine rote Linie zu zeigen, die sie nicht schief ansehen dürfen, ohne Kopfschmerz zu riskieren. Aber ich begreife eigentlich nur den Mangel an Organisation. Der ist auch davon geprägt, das die Macher, erneut milit Denkmuster, typischerweise mit Geheimdienstmitteln Organisationen unterwandern. Sonst wäre Assange nie in Verlegenheit gekommen.

    Bewerten
    - +
Ansicht umschalten