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  • Hermes335

mehr als 1000 Beiträge seit 07.06.2002

Die Naturvernichter sind am Werk

Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis auch der langsamste kapiert hat, um was hier überhaupt geht:

unter dem eher dümmlichen Schlagwort "Klimaschutz" soll hier in Deutschland (und vielen Teilen Europas) die Natur weichen und Platz machen für die Flächenindustrialisierung in Form von WKA-Parks. Wälder und natürliche Lebensräume müssen dem Profit großer Investoren weichen, die bereits seit Jahren mit den Hufen scharren und darauf warten, dass die bislang noch rudimentär vorhandenen Abstandsregeln und Naturschutzgebiete beseitigt werden, damit der massenhafte Ausbau von Windmühlen endlich los gehen kann. Ist die Natur erst mal vernichtet, wird die Hemmschwelle dann ganz weg sein. Schließlich hat man ja die Emissionsziele zu erreichen 🙉🙉🤣🤣🤣

Im Klartext heißt das für Deutschland:

eine durchschnittliche WKA hat eine Nennleistung von 3 MW.
Diese kann aber nur abgegeben werden, wenn der Wind optimal bläst und somit das Windrad unter Volllast läuft.
Das wären pro Jahr 8760 Stunden. Jedoch liegt der gemessene Durchschnitt aller WKA onshore bei ca. 1500 - 1800 h/ Jahr.
Mit diesen Werten liegt eine typische WKA bei einem Nennwirkungsgrad von ca. 16-20%.
Der Spitzenbedarf an elektr. Energie an einem Wintertag wird auf ca. 80.000 MW geschätzt.
Es soll nun diese beträchtliche Zahl an WKA ausgerechnet werden, mit der ein elektrisches Netz sicher betrieben werden kann.
Hierbei sollen die Windräder mit einem Methanisierungs- Speicher- Gaskraftwerk kombiniert werden: Wenn die Windintensität nicht ausreicht, wird das Netz durch Gaskraftwerke gestützt, wenn die Windleistung größer ist als der Strombedarf vom Netz, wird die überschüssige Energie in Form von Methangas gespeichert.

Wenn der Wind ausreichend weht, können die WKA das elektrische Netz direkt mit Strom versorgen, überschüssige Windleistung wird in chemische Energie in Form von Methan gewandelt und ins Erdgasnetz gespeichert. Bei der Wandlung der überschüssigen elektrischer Energie in Methan und zurück in elektrische Energie gehen rund 70 % der Energie verloren.

Eine genauere Rechnung zeigt, dass im gesamten Prozess zwischen WKA und Verbraucher etwa die Hälfte der ursprünglichen Windenergie verloren geht. Das erklärt sich dadurch, dass ein Teil der gewandelten Windenergie mit geringen Verlusten ins Netz gespeist wird- die gesamte Energieausnutzung liegt daher mit einem Wirkungsgrad von 50 % über dem 30%- Wirkungsgrad des Power-to -Gas-to- Power Prozesses.

Wenn nun N WKA mit einer durchschnittlichen Leistung zwischen 16 und 20 % der Nennleistung und einem Wirkungsgrad von w= 50 % zusammengeschaltet werden, dann haben diese Anlagen eine durchschnittliche Gesamtleistung von

P(g) = N * Tv/8760 * P(a)

Um diesen Zusammenhang mit etwas Sinn zu erfüllen, sollen nun konkrete Zahlen eingesetzt werden: Es sollen 1000 Windräder mit einer Nennleistung von 3 MW betrachtet werden. Die Volllaststundenzahl soll Tv = 1800 betragen. Dann hat N den Wert 1000 und die Nennleistung einer Anlage den Wert 3 MW. Man kann also P(a) = 3 MW in die Formel einsetzen.

P(g) = 1000 * 50/100 * 1800/8760 * 3MW = 310MW

Im Verbund mit einem Power-To-Gas Speichersystem haben 1000 Windräder mit einer Nennleistung von 3000 MW eine durchschnittliche Leistung, die bei rund einem Zehntel der Nennleistung liegt. Die durchschnittliche Leistung eines einzelnen Windrads mit 3 MW = 3000 kW liegt dann bei 300 kW. Die exzessive Verschleuderung von Ressourcen und den flächendeckenden Raubbau an der Natur kann man ermessen, wenn man sich klarmacht, dass drei moderne Turbodieselmotoren mit einem Hubraum von 2 Litern eine größere Leistung haben. Diese Motoren würden samt Generator in jedes deutsche Wohnzimmer passen.

Um sich nun zu überlegen, wie viele Windräder es braucht, um ein Viertel der durchschnittlichen Netzleistung von 68.500 MW durch Windkraft zu ersetzen, kommt man mit dem elementaren Dreisatz unmittelbar zum Ziel: Wenn 1000 Windräder eine Durchschnittsleistung von 310 MW haben, dann haben X Windräder eine durchschnittliche Leistung von 20.000 MW.

Mit ein bisschen Dreisatz ergibt das eine Zahl von WKA = 55240

In jeder Studie wird empfohlen, Windräder in Windparks zusammenzufassen. Dieser Empfehlung wollen wir hier nachkommen und 55.240 Windräder in Windparks zu je 10 Anlagen zusammenfassen. Diese 5524 Windparks sollen in Gedanken gleichmäßig über ganz Deutschland verteilt werden.

Deutschland hat eine Gesamtfläche von 360.000 km²

Das ergibt 65km² pro Windpark mit 10 WKA.
Klingt noch recht human ;-)

Aber: das entspricht bei einem Quadrat der Kantenlänge von ca. 8km.
Das heißt, alle 8km von Flensburg bis Berchtesgaden steht ein WKA-Park mit je 10 Windrädern 🤣🤣

Fazit: Natur großräumig vernichtet, weltweiter CO2-Ausstoß um 0,000.... irgendwas gesenkt, wenn überhaupt 🤣🤣🤣

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