"In Kathmandu und anderen Städten und sogar vielen ländlichen Regionen haben Frauen nun Freiheiten und Rechte, die selbst für die meisten Inderinnen unerreichbar sind. Das verdanken sie ihren Vätern und Müttern, die in Katar und sonst wo ihre Haut zu Markt tragen. "
Ich würde sagen, das kommt eher von der Linksregierung, die die Nepalesen gewählt haben, mit den Maoisten als stärkste Partei. Wobei sich ja neue Perspektiven auftun: als Nachbarstaat Chinas wird die Kooperation im Rahmen der Seidenstraße gesucht und man wurde sich da offenbar einig. Das zielt darauf ab, dass das Land sich selbst versorgen kann, was ja keineswegs aussichtslos ist. Zum Beispiel ist mit Erneuerbaren auch in dieser Berglandschaft eine lokale Energieversorgung möglich.
Was ja angestrebt werden sollte. Aus Sicht der Nepalesen, aber auch aus unserer Sicht, Denn die Arbeitsmigranten wirken eben weltweit als Lohndrücker. Man ist aufgrund des Artikels geneigt, zu sagen, man soll die Nepalesen doch kommen lassen. Aber wenn wir das machen, dann fragen ein Dutzend andere Staaten: warum dürfen die Nepalesen kommen und wir nicht? Es ist halt nur ganz schwer dosierbar.
Gruß Artur