Statt auch hier immer wieder vage auf die Corona-Politik hinzuweisen, wäre eine Vertiefung der Thematik angebracht gewesen. In der vorliegenden Form kommt er über eine blosse oberflächliche Rezeption des Berichtes kaum hinaus. Die Eile zeigt sich auch an Passagen wie dieser:
Von den Opfern systematischer sexueller Ausbeutung stammen 22 Prozent aus Deutschland. Dieser hohe Anteil lasse sich dadurch erklären, dass deutsche Opfer besser integriert seien und eher zur Polizei gingen.
Nach einem Stutzen kommt man zum Schluss, gemeint sei, der statistisch ausgewiesene 'hohe Anteil' lasse sich damit erklären. Implzierend, der reale Anteil sei viel, viel niedriger. Was plausibel ist, aber ausgedeutscht gehört hätte.