Die EU hat das Problem, dass die Mitglieder nicht die EU denkt, sondern nur jeweils sich als Staat.
Wenn wir zum Beispiel jubeln, dass Deutschland so wenige Arbeitslose hat, verkennen wir völlig, das dies auf Kosten der anderen Laender.
Wir hoeren keine europäischen Arbeitslosenzahlen.
Es wird nicht die EU gedacht.
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Antwort auf Es wird nicht die EU gedacht. von Lordcommander.
Die EU ist ein ganz eigenes Problem. Was da derzeit gespielt wird, ist undurchsichtig. Uschi bemüht sich um Fleißsternchen bei den USA, indem sie Europa die russische und kostengünstige Energie unwiderruflich abgräbt und wir notgedrungen amerikanisches Frackingas zu Höchstpreisen kaufen müssen. Oder von anderen Menschenfreunden, die beispielsweise Katar. Was will die erreichen? Was bringen uns ihre Fleißsternchen? Ich hoffe, die hat auch schon eine Ranch in Panama, hier kann sie nicht mehr auf die Straße.
Die EU ist "gleichgeschaltet", mit Osteuropa. Nur Orban hat noch Hirn und Rückgrat, er ist der Einzige.
Wollen wir einen europäischen Zentralstaat oder einen Staatenbund? Mit wäre ein Staatenbund lieber, die Interessen der Länder sind zu unterschiedlich. Wenn es einen Zentralstaat gäbe, bedeutet das letztlich weniger Demokratie. Es gibt in der EU jetzt schon keine. Aber die individuellen Interessen der Staaten müssten zurückstehen. Das mag Macron gefallen, den Franzosen gefällt es nicht. Und anderen auch nicht.