Die Autoindustrie wollte aus vielfältigen Gründen von Anfang an auf Elektromobilität umrüsten. Dies ist ihr wichtigstes Projekt. Aus taktischen Gründen war es aber wichtig, dass zu verheimlichen sondern so zu tun, als wäre das ganz schrecklich. Denn niemand hätte geglaubt, dass es dabei um Umweltschutz geht, wenn man das der Automobilindustrie nicht hätte "aufzwingen" müssen. Und es war auch höchst lukrativ, sich mittels massiver Subventionen zu dem überreden zu lassen, was man sowieso wollte. Daher musste auch Musk vorgeschickt werden, um den Markt zu öffnen, ohne, dass man dies mit der Autoindustrie in Verbindung bringt. Dafür durfte er auf unbegrenztes Budget zurückgreifen.
Ein echter Schenkelklopfer war das Argument der Autoindustrie, dass damit Arbeitsplätze verloren gingen, weil die Produktion sich mit Elektromotoren vereinfachen ließe. Was natürlich immer schon eine Horrorvorstellung für die Industrie war, schlankere Produktion, weniger Arbeitskräfte ... gaaaanz schrecklich das alles. Natürlich meinte man ja nur, dass der Kompetenzvorsprung Deutscher Autobauer gefährdet sei. Jaaa, is' klar. In einem auf vielfältige Weise kartellartig ineinander verflochtenem Oligopol. Und die Erde ist eine flache Scheibe.
Das Argument drohender Arbeitsplatzverluste hat dann auch tatsächlich geholfen, massive Subventionen für die Elektroautos zu erwirken. Wir subventionieren also Arbeitsplatzabbau mit unseren Steuergeldern.
Die Autoindustrie macht das schon echt cool.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (30.06.2021 13:13).