Der Vergleich hinkt. Der Nordirland-Konflikt wird von einer schmalen Gruppe UK-Nationalisten geschürt, die das Karfreitagsabkommen am liebsten wieder kippen möchten. Johnson hatte sich darüber zu profilieren versucht, während Sunak den Konflikt nun (hoffentlich) pragmatisch beilegt.
In der Ukraine gab es vor 2014 nur eine Region mit mehrheitlich russischstämmigen Bewohnern, und das war die Krim. Weder in Donezk noch in Luhansk war die Bevölkerungsmehrheit vor Kriegsbeginn russischstämmig.
Was die Bevölkerung im Donbass hätte wollen würden ist nach Beginn der Intervention paramilitärischer russischer Truppen Anfang 2014 obsolet. Genauso wie alle Volksentscheide etc. die unter dem Eindruck bewaffneter russischer Einheiten stattgefunden haben. Aus diesem Grund wird nichts von dem völkerrechtlich anerkannt.
Flinx