Timo Beil schrieb am 03.03.2023 11:00:
Dampflokomotive schrieb am 03.03.2023 10:54:
Aber Sie haben schon mitbekommen, dass ich schrieb (und es so auch im Artikel 5 der Nato-Vereinbarung nachzulesen ist), dass es keinen effektiven Schutz vor einen massiven Angriff gibt? Die Nato-Mitglieder müssen lediglich "nach eigenen Erwägen" Hilfe schicken.
Das kann auch nur humanitär sein oder Geld beinhalten.Ein Schutz vor Russland bietet also die Nato nicht. Nicht wenn Russland massiv angreift. Das ist auch jeden, der die Nato-Vereinbarung liest, sonnenklar.
Und schon gar nicht den flächenmäßig winzigen baltischen Staaten. Da wird der Krieg so schnell vorbei sein wie gegen Georgien.Das ist ein Trugschluss, den aber nur du begehst. Allen anderen Ländern, einschließlich Russland, ist bewusst, was passiert, wenn ein Nato-Land angegriffen wird, egal wie klein es sein mag. Es gibt genügend Nato-Mitglieder, mit entsprechender Waffenpower, die dem Spuk ein Ende setzen. Darauf kannst du dich verlassen.
Sieht in der Ukraine ja derzeit nicht so aus. Zumindest nicht laut Medienberichten.
Laut westlichen Medienberichten:
Verfügen alle möglichen EU-Staaten über kaum noch einsatzfähige Kampfpanzer. Auch die Luftwaffe ist überall im traurigen Zustand. Außer einigen Arbeitstieren sind die überall kaputt am Boden. Überall fehlt es an Ersatzteilen, egal ob Düsenjäger, Kampf oder Schützenpanzer. Und die werden nicht nachproduziert. Da wird höchstens heiße Luft "ja, wir werden uns darum kümmern" abgesondert. Was zu einen regelrechten Kaniballismus geführt hat und das einsatzfähige Material auf ein Miniumun reduziert hat, damit man zumindest bei Mannövern noch etwas vorzeigen kann.
Überhaupt fehlt es an Munition. Im Kriegsfalle ist man (z.B. in Deutschland) kaum in der Lage länger als ein paar Tage durchzustehen.
Die Soldatenstärke ist ferner nicht allzu hoch. Alle Aufstockbemühungen sind für die Katz.
Wo genau sollen dann China oder Russland Angst haben, die laut Nato die Hauptgegner sind?