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    • sonne.am

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    Antwort auf Re: idealistische Vorstellungen vom Staat von c.renée.

    Es ist schon idealistisch, den Staat mit seinen Geschichten über sich zu vergleichen, anstatt sich anzusehen, was er ist und tut. Wie oft gab es den Aufschrei schon, nun hätte er aber seine Maske fallenlassen? Und was folgt daraus traditionell? Genau, der nächste baugleiche Aufschrei kurz darauf.

    Darüber geht der Typ ins Gespräch, während du ihm Gesprächsverweigerung vorwirfst.
    Wenn du in stichhaltigen Einwänden nichts als Arroganz entdecken kannst, dann lies sie doch einfach nicht.

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    • Emma Peel

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    Antwort auf Re: idealistische Vorstellungen vom Staat von blu_frisbee.

    blu_frisbee schrieb am 06.07.2021 14:47:

    maningi schrieb am 06.07.2021 14:21:

    In 1 Satz vom Ex-US-Aussenminister Pompeo treffend formuliert:
    In 1 Satz vom Ex-US-Aussenminister Pompeo treffend formuliert:

    "We lied, we cheated, we stole."
    > https://www.youtube.com/watch?v=qfrhATD4nM0

    Eine illustre, höchst kriminelle Gesellschaft, in der sich DLand befindet u. der J. Assange ausgesetzt ist.

    Wenn ich mich recht entsinne hat einen ähnlichen Satz der MP eines osteuropäischen Landes gesagt (das EU und NATO-Mitglied ist),
    etwas der Art "wir hatten morgends/mittags/abends gelogen".

    Sie haben idealistische Vorstellungen vom Staat und daß dessen Personal moralisch zu sein hätte. Leider blamiert die Realität Ihr Ideal.

    Die eigenen moralischen Vorstellungen sind nun mal vollkommen unerheblich. Wichtiger ist hier die Selbstdarstellung eines Landes, dass sich und seine Regierung ständig als in jeder Hinsicht hochstehend feiert, auf andere herabblickt und Vorgaben für korrektes Verhalten meint geben zu müssen.

    Und das ist der Punkt. Wie soll man sich denn fragen, ob man derartiges Verhalten dulden will, wenn man es nicht bloß stellen soll?

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    Marx und seine Freunde

    Antwort auf Re: Das Privileg der Macht von blu_frisbee.

    https://www.youtube.com/watch?v=zqUDWAt0XSE

    man beachte die klare Sprache von Marx im Abschluss

    mon oncle

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.07.2021 19:42).

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    Antwort auf Geistiger Kurzschluss von maningi.

    Er hat dir doch bestätigt, dass die sich nicht an ihre eigenen Regeln halten. Wer sollte sie auch zwingen, ihr Gewissen? Du müsstest noch erklären, warum du darüber so staunst. Weil sie es machen, obwohl du doch mit ihnen verhandelt hast?

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    301 Beiträge seit 28.06.2021

    der Nachhall

    Antwort auf Re: Geistiger Kurzschluss von sonne.am.

    kwt

    euch orthodoxen Jungs ist der m. gar nichts pflichtig

    mon oncle

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.07.2021 20:04).

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    301 Beiträge seit 28.06.2021

    Antwort auf Re: idealistische Vorstellungen vom Staat von Emma Peel.

    Die eigenen moralischen Vorstellungen sind nun mal vollkommen unerheblich. Wichtiger ist hier die Selbstdarstellung eines Landes, dass sich und seine Regierung ständig als in jeder Hinsicht hochstehend feiert, auf andere herabblickt und Vorgaben für korrektes Verhalten meint geben zu müssen.

    daraus kommt eher Widerwille

    die 'eigene' Moral muss angesprochen sein,
    sonst iss nada
    bzw. der Aufwand an Gewalt wird zu hoch
    das hält nicht lang

    mon oncle

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    • maningi

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.06.2012

    Erstaunt war ich nie

    Antwort auf Re: Geistiger Kurzschluss von sonne.am.

    sonne.am schrieb am 06.07.2021 19:39:

    Er hat dir doch bestätigt, dass die sich nicht an ihre eigenen Regeln halten. Wer sollte sie auch zwingen, ihr Gewissen?

    Dafür brauche ich seine Bestätigung wg. eigener Erfahrung nicht.

    Du müsstest noch erklären, warum du darüber so staunst. Weil sie es machen, obwohl du doch mit ihnen verhandelt hast?

    Wo zeigte ich mich erstaunt darüber?
    Und man kann alle (an der vermeintlichen Macht) nicht in einen Sack stecken,
    es gibt überall - auch in den übelsten Regimen - vernünftige Menschen.

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    301 Beiträge seit 28.06.2021

    gog und magog

    Antwort auf der Nachhall von mon oncle.

    https://www.youtube.com/watch?v=n2X_4kr-nsE

    ich erinnere mich noch an bit4me_Protegé

    der konnte sogar richtig schreiben( laut Frisbee)

    der bit4me hat es dann kapiert
    nur mal im Forum gründlich nachblättern
    reicht
    gute Schule

    mon oncle

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.07.2021 20:33).

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    Re: Pompeo war ehrlich

    Antwort auf Geistiger Kurzschluss von maningi.

    maningi schrieb am 06.07.2021 18:08:

    blu_frisbee schrieb am 06.07.2021 14:47:

    Sie haben idealistische Vorstellungen vom Staat und daß dessen Personal moralisch zu sein hätte. Leider blamiert die Realität Ihr Ideal.

    Ihre Feststellung ist ein geistiger Kurzschluss, eine Projektion,
    denn ich lasse lediglich einen US-Spitzenpolitiker zu Wort kommen, der sich unter Applaus des Publikums (Studenten einer US-Uni) unverblümt krimineller Taten rühmt.

    Haben Sie etwas anders erwartet (von Pompeo)?
    Pompeo war ehrlich und Sie nennen ihn kriminell.
    Da können Sie höchstens ein Naturrecht reklamieren, im positiven Recht ist ers nicht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Melierdialog
    https://de.wikipedia.org/wiki/Realpolitik

    Der Staat ist Gewalt. Jeder Staat in der Geschichte.
    Zur Rechfertigung bietet die Politologie das Märchen von Hobbes an nach dem der staatenlose Zustand noch schrecklicher sei, eine negative Anthropologie, und der Staat notwendig sei die Menschen zu zwingen was sie von sich aus nicht täten. Hobbes hat den https://de.wikipedia.org/wiki/Leviathan_%28Thomas_Hobbes%29 nach dem englischen Bürgerkrieg geschrieben.

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    Ein Marxist verteidig kriminellen Pompeo als ehrlich?

    Antwort auf Re: Pompeo war ehrlich von blu_frisbee.

    blu_frisbee schrieb am 06.07.2021 21:24:

    Pompeo war ehrlich und Sie nennen ihn kriminell.

    Ein Marxist verteidig den sich selber als kriminell outenden Pompeo, der unzählige Regime Changes als CIA-Chef insbesondere in eher linken Ländern (Südamerika/Ukraine/Jemen) zu verantworten hat, als ehrlich?

    Einfach köstlich wie hier Linke Ideologen westliche Blutwerte verteidigen.

    Der Staat ist Gewalt. Jeder Staat in der Geschichte.

    Was soll diese Strohmann Taktik? Sie wollen mir den Staat als solchen erklären ohne jemals einen Hauch von dem Einsatz eigenes Risikos - dagegen oder dafür - eingebracht zu haben?

    Zur Rechfertigung bietet die Politologie das Märchen von Hobbes an nach dem der staatenlose Zustand noch schrecklicher sei, eine negative Anthropologie, und der Staat notwendig sei die Menschen zu zwingen was sie von sich aus nicht täten. Hobbes hat den https://de.wikipedia.org/wiki/Leviathan_%28Thomas_Hobbes%29 nach dem englischen Bürgerkrieg geschrieben.

    Wenn man es genau nimmt stehen sie ebenfalls mit Pompeo - dem als ihrer Ansicht nach ach so ehrlichem " Vorhängeschild" - für Gewalt. Extreme Gewalt.

    Sie werden genau da mitmachen, wo sie für sich den besten Gewinn sehen.
    Und bis dahin ihre Gatekeeper-Funktion ausüben.

    Sie wollen nicht wissen was ich von derartigen Gestalten halte.

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