Hätte ich das 2021 gedacht, dass ich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk per se als Propaganda-Institution einordnen muss und inhaltlich nichts, aber auch gar nichts mehr als Wahrheit annehme? Selbst das Wetter ist wenn zu warm, die Klimakatastrophe und nur wenn zu kalt noch Wetter. Hätte ich damals vermutet, dass die Propagandaindustrie des Pentagons mit seinem Dax-verdächtigen Etat von 4,7 Milliarden Dollar sich in allen Facetten unseres Daseins über Medientrolle einklinkt und Kriegsstimmung verbreitet? Hätte ich mich selbst in einer Nähe eines Verschwörungstheoretikers gesehen? Tatsächlich wird der transatlantische Mainstream für mich erst wieder nutzbar, wenn Formate wie Pro & Contra wiederentdeckt werden. Das sehe ich aber nicht und deshalb müssen alle anderen Wege und Kanäle der Kommunikation und Informationswahrnehmung herhalten. Selbst meine Tageszeitung hat kürzlich nach 30 Jahren Leserschaft dran glauben müssen, weil die einseitige Echokammer der Politikredaktion meinen Hahnenkamm zum Anschwellen bringt und Hormone freisetzt, die nicht gesund sein können. Ich bin nahe bei Ulrike G. und wünsche ihr Standfestigkeit in dunkler Zeit.