Ansicht umschalten
Avatar von
  • unbekannter Benutzer

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2022

Alternativlosigkeit oder Maulkorb

"...Große Teile des medialen Systems hatten sich auf eine bestimmte Lösung eingeschossen und propagierten Alternativlosigkeit..."

Ist das nicht gerade in der Berichterstattung, "Haltung" oder von mir aus auch Propaganda zum Russisch-Ukrainischen Krieg (so in ausländischen Medien benannt, seltenst in deutschen, da verstösst das wohl gegen die offizielle Sprachregelung der "Leitmedien") wieder ganz genau so?

Nur das es in diesem Fall weniger um eine "Lösung" zu gehen scheint. Zumindest was den medialen Teil des Ganzen angeht, die Politik mag da sogar möglicherweise etwas ergebnisoffener sein. Ob man nun von den "Leitmedien", der "Lügenpresse" oder dem politisch-medialen Komplex" spricht, eines ist dieser gesellschaftlichen Gruppierung gemein - massive Defizite im Bereich der Kritikfähigkeit. Da wird dann gnadenlos gelöscht, zensiert, diffamiert oder mundtot gemacht, wenn etwas dem eigenen Narrativ, bzw. der eigenen Agenda widerspricht. Was im Endeffekt dazu führt, daß man dort zur effektiven Beteiligung am Diskurs sich entweder dieser Alternativlosigkeit anzuschliessen hat, oder eben den Maulkorb verpasst bekommt.

Was im Endeffekt mit "Diskurs" nichts mehr zu tun hat. Und schon gar nichts "herrschaftsfrei" ist. Gleichzeitig klopft man sich aber freudig ob der eigenen Liberalität und der vertretenen "Werte" gerne auf die eigenen und ideologisch verbundene Schultern. Da man selbst natürlich nie im geringsten mitschuldig an Ausgrenzung und Schaffung von Parallelgesellschaften ist. Schuld sind immer nur "due anderen", sonst müsste man sich ja nachher noch mit Selbstkritik befassen.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten