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  • fiese Möpp

151 Beiträge seit 02.08.2022

Kein unlösbares Problem.

Nach kapitalistischen regeln hat der Konzern eine schwere Schieflage, aber:
- der Besitzer (näml. der russische Staat wird das verstehen und akzeptieren)
- Es wurden eine Menge Investitionen betrieben die jetzt nutzlos sind, einen Teil davon wie Nordstream2 und die Anbindungen dort hin wird man abschreiben müssen, genauso wie Teile des Netzes Richtung Ukraine. Beim anderen Teil, wird sich die Amortisierung eben deutlich verzögern.
- Man wird mehr in den Flüssig-Erdgas-Export investiert haben, das dürfte sich aber dafür rentieren, aber diese Investitionen erscheinen aber jetzt in den Büchern.

In ein paar Jahren dürfte das Problem ausgestanden sein, vielleicht sogar unter einem neuen Namen.

Übrigens haben 5 große europäische Firmen auch jeweils 1Mrd € Anteil an Nordstream 2 abschreiben müssen und die von irgendwelchen Schiedsgerichten verhängten Strafen wird Schadenersatzzahlungen wird niemand eintreiben können.

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    • SATFVT

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.12.2011

    Antwort auf Kein unlösbares Problem. von fiese Möpp.

    die von irgendwelchen Schiedsgerichten verhängten Strafen wird Schadenersatzzahlungen wird niemand eintreiben können.

    Bist du sicher?
    Andere sprechen von Unsicherheit dass die Zahlungen Europäischer Kunden an Gazprom eventuell gepfändet werden könnten.

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    • fiese Möpp

    151 Beiträge seit 02.08.2022

    Antwort auf Re: Kein unlösbares Problem. von SATFVT.

    Momentan müssen alle Kunden in Rubel bezahlen, bei einer russischen Bank.
    Wird schwierig mit dem Pfänden.

    Aber wenn Gazprom oder ein möglicher Nachfolger nach Beendigung des Krieges wieder groß ins europäische Geschäft einsteigen will, werden die Urteile der Schiedsgerichte sicherlich auf den Tisch kommen und dann wird ein Teil davon fällig werden.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 15.02.2021

    Antwort auf Kein unlösbares Problem. von fiese Möpp.

    fiese Möpp schrieb am 20.06.2024 12:28:

    Nach kapitalistischen regeln hat der Konzern eine schwere Schieflage, aber:
    - der Besitzer (näml. der russische Staat wird das verstehen und akzeptieren)

    und die Steuern erhöhen um das Einnahmeloch zu schließen.

    - Es wurden eine Menge Investitionen betrieben die jetzt nutzlos sind, einen Teil davon wie Nordstream2 und die Anbindungen dort hin wird man abschreiben müssen, genauso wie Teile des Netzes Richtung Ukraine. Beim anderen Teil, wird sich die Amortisierung eben deutlich verzögern.

    Das Netz in RIchtung Ukraine ist längst abgeschrieben. Und Nordstream2 ist Putin selbst schuld, er hätte vielleicht nach der Sprengung nicht mit seinen Unterwasserdrohnenprototypen angeben sollen, die nach seinen Worten ja einen überragenden Erfolg gehabt haben.

    - Man wird mehr in den Flüssig-Erdgas-Export investiert haben, das dürfte sich aber dafür rentieren, aber diese Investitionen erscheinen aber jetzt in den Büchern.

    Das rentiert sich im Vergleich zu Pipelineexport nicht die Bohne. Die ganze Infrastruktur für die Verflüssigung und den Transport frisst den größten Teil der Marge, zudem konnte Russland bisher nur zwei Drittel des weggefallenen Exports damit auffangen.

    In ein paar Jahren dürfte das Problem ausgestanden sein, vielleicht sogar unter einem neuen Namen.

    Ja, Eurogas Russland. Unter EU-Verwaltung.

    Übrigens haben 5 große europäische Firmen auch jeweils 1Mrd € Anteil an Nordstream 2 abschreiben müssen

    Hat ihnen bestimmt schwer weh getan.

    und die von irgendwelchen Schiedsgerichten verhängten Strafen wird Schadenersatzzahlungen wird niemand eintreiben können.

    Das wird man sehen. Wenn einer der Oligarchen, die Gazprom leiten, Geld im Westen eingefroren hat, das lässt sich sogar legitim auftauen und abzapfen.

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Baukosten

    Antwort auf Kein unlösbares Problem. von fiese Möpp.

    fiese Möpp schrieb am 20.06.2024 12:28:

    - Es wurden eine Menge Investitionen betrieben die jetzt nutzlos sind, einen Teil davon wie Nordstream2 und die Anbindungen dort hin wird man abschreiben müssen,

    Die Baukosten für NS liegen wohl so bei 11 Mrd €.
    Der tägliche Ertrag aus dem Gasgeschäft lag bei 1 Mrd pro Tag.

    Weisstebescheid!

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