... oder telefoniert?
z.B. mit deren Pressesprrecher?
z.B. mit Gerhard Schröder, der Gazprom gut kennen sollte?
Ich finde solche Artikel nicht für telepolis Anspruch auf guten Journalismus förderlich.
Kaffeesatzleserei kann jeder und telepolis sollte der Bild nicht nacheifern.
Hat der Autor mit Gazprom gesprochen...
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Antwort auf Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von amuego.
Finde ich auch. Außerdem fehlen zahllose Informationen oder werden verfälscht wiedergegeben. Kein Wort hier über das Flüssiggas (und deren netten Zusatzgewinnspanne) sowohl in Richtung EU als auch in Richtung China. Die "Probleme" mit den Pipelines werden auch stark verkürzt und verfremdet dargestellt.
Ein schlechter Artikel meiner Meinung nach, der das übliche Niveau von Telepolis keineswegs erreicht. -
Antwort auf Re: Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von Dampflokomotive.
Ist bei LNG nicht eher Novatek statt Gazprom der nutznießer?
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Antwort auf Re: Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von Dampflokomotive.
Danke für ihre Argumente - super !
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Antwort auf Re: Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von SATFVT.
In Richtung EU lese ich auch häufiger was von Novatek, aber Gazprom ist auch stark im LNG-Geschäft.
Ich habe wenig Interresse allerdings genau die Gasfelder, Verdichterstationen und potenziellen Gewinn zu berechnen.
Da es aber einen großen LNG-Markt gibt (auch in China) und LNG ein vielfaches von Pipeline-Gas kostet, kann ich mir schon vorstellen, dass Gazprom da nicht zu schlecht dasteht. Man muss erheblich weniger exportieren und macht erheblich mehr Gewinn. -
Antwort auf Re: Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von Dampflokomotive.
Man muss erheblich weniger exportieren und macht erheblich mehr Gewinn.
Hast du eine Quelle dafür?
Wenn es so wäre dann war Gazprom ja ganz schön dumm so viel über Pipelines zu verkaufen und dann auch noch neue Pipeline zu planen. -
Antwort auf Re: Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von SATFVT.
SATFVT schrieb am 20.06.2024 11:38:
Man muss erheblich weniger exportieren und macht erheblich mehr Gewinn.
Hast du eine Quelle dafür?
Wenn es so wäre dann war Gazprom ja ganz schön dumm so viel über Pipelines zu verkaufen und dann auch noch neue Pipeline zu planen.Das hat einfach was mit der Liefermenge zu tun. Man kann nur einen Bruchteil liefern. Es gibt zu wenig Tanker, zu teure Infastruktur nötig. Und die Kunden wollen billiges Gas, nichts teueres (außer Harbeck).
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Antwort auf Re: Hat der Autor mit Gazprom gesprochen... von Dampflokomotive.
Das hat einfach was mit der Liefermenge zu tun. Man kann nur einen Bruchteil liefern. Es gibt zu wenig Tanker, zu teure Infastruktur nötig.
Wenn es aber lunrativer wäre dann hätte man doch längst nur noch Tanker und LNG Terminals anstatt in Pipelines investiert. Aber man hat Nordstream 2 und Kraft Sibiriens gebaut.
Und die Kunden wollen billiges Gas, nichts teueres (außer Harbeck).
Die Kunden würde LNG auch gerne Kostenlos haben.
Aber nach dem geht es nicht in einem Unternehmen das Geld verdienen will.
Ein Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht würde in den Bereich inestieren der die höchste Rendite verspricht.
"Man muss erheblich weniger exportieren und macht erheblich mehr Gewinn"
Suggeriert dass die Rendite mit LNG höher ist als bei Pipeline Gas.PS: Schaue dir mal die Seite 18 an.
Der Grenzübergangspreis Erdgas lag im Januar niedriger als 2012 und 2013 als Deutschland noch kein LNG Terminal hatte. Sieht für mich nicht danach aus als ob grundsätzlich erheblich höhere Preise mit LNG erzielt werden.https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/2024/06/quartalsbericht_q1_2024-1.pdf
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.06.2024 12:45).