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  • NATOPudel

304 Beiträge seit 29.05.2022

Unterstützung für "linke" Gruppierungen

Nicht jede Gruppierung die sich in der Welt "links" nennt, ist wirklich links, im Sinne von sozial. Denken wir an Nordkorea oder China, denken wir an Nicaragua, Venezuela oder Kuba, sehen wir gewaltige Unterschiede.
Offensichtlich einheitlich ist eine Staatsgläubigkeit, d.h. man traut Individuen nicht zu, richtige Entscheidungen zu treffen, daher ist der Staatssektor in solchen Staaten immer sehr groß. Dieser bietet sich auch immer hervorragend an, um verdiente Parteigenossen mit schönen Pfründen zu versorgen. In der Verhinderung von Ungleichheit hingegen sind diese Staaten meist nicht wirklich erfolgreich.
Meist bildet sich über kurz oder lang eine feudale Herrschaftsstruktur aus, bei der die Parteibonzen sich ein Luxusleben gönnen, während das gemeine Volk hungert. Meist sind das die "reiferen" linken Regierungen, die bereits den Weg in die - wohl unvermeidliche - Diktatur eingeschlagen haben.
Daher ist es naiv, "linke" Gruppierungen oder Regierung ohne Berücksichtigung der konkreten Situation im Land zu unterstützen, geschweige denn dafür zu sein, dass "linke" Regierungen zum Dauerzustand in einem Land werden. Einzig ein demokratischer Wechsel scheint zu verhindern, dass sich entsprechende feudale Herrschaftsstruktur über kurz oder lang ausbildet.
Übrigens gilt ähnliches - nur meist stehen die Besitzenden schon zu Anfang auf Seiten der Regierung - bei rechtsextremistisch/libertären Regierungen.

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  1. - NATOPudel -52 Unterstützung für "linke" Gruppierungen
    1. unbekannter Benutzer 60 Gleichgewicht
    2. Politik_ist_ewig   Staatsgläubigkeit
    3. plausibel -10 Ach ja, diese Staatsgläubigkeit. Ist es nicht der Staat, der ....
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