In dieser schier verwirrenden Gemengelage rief der Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) die Privathaushalte auf, mehr zu sparen und schlug vor:
"Wenn private Haushalte einen Grundbedarf von 80 Prozent des Gas-Verbrauchs vergünstigt bekämen, bleibt der Spar-Anreiz bestehen."
Dass die jeweils verbleibenden 20 Prozent zum aktuellen Marktpreis im Zweifelsfall für viele Kunden immer noch zu viel sein dürften, bleibt bei diesen Zahlenspielereien außen vor.
die 20% bleiben nicht "außen vor", sondern sollen ja eingespart werden.
Wer sowieso schon Gas spart und deshalb mit seinem Verbrauch unter den vergünstigten 80% des Durchschnittsbedarfs bleibt bekommt den kompletten Verbrauch vergünstigt.
Ob das realistisch, machbar und vernünftig ist, ist eine andere Frage, aber berücksichtigt wurden diese "verbleibenden 20%" definitiv - als angestrebte durchschnittliche Einsparung.
Und ausnahmsweise wird auch belohnt, wer bereits spart und einen unterdurchschnittlichen Verbrauch hat.