Antwort auf Die Zeit für Selbstdarsteller in Politik ist vorbei, wir brauchen Problemlöser von PietNomdrian.
PietNomdrian schrieb am 22.04.2021 09:28:
Was nazistische Selbstdarsteller anrichten können, wissen wir seit Trump.
Wir brauchen die leisen Typen, die Mehrheiten finden, Dinge anschieben können.
Und ja, genau so einen "RWE-Kanzler" könnten wir brauchen!
Einen Selbstdarsteller Söder oder eine US Marionette Merz ist - indiskutabel!
Wer „da oben“ mitspielen darf, ist immer ein Selbstdarsteller und hat zumeist „Dreck am Stecken“... ich glaube kaum, dass wir hier eine Ausnahme vorliegen haben. „Ehrliche“ Politik ist lediglich von den Parteien zu erwarten, die nichts zu sagen haben und selbst dort ist es in der Regel nur ein Mangel an Gelegenheit... da wird auch keine Vorteilsnahme verschmäht.
Was genau hat Trump eigentlich „verbrochen“?:
außenpolitisch (und im Grunde ist er hauptsächlich ja dafür zuständig, auch wenn seine Amtsvorgänger zunehmend Einfluss nach innen einforderten) war er der erste Präsident der keinen neuen Krieg anzettelte und sogar Truppen zurückführte. Der erste der seit langem das Gespräch mit Nordkorea suchte. Der erste der versuchte seine Versprechungen zu halten.
Sicherlich ein persönlich sehr unberechenbarer Narzisst (wie gesagt: welcher Politiker auf dieser Ebene ist das nicht.... der Psychopathen-Anteil dürfte enorm sein) - aber der erste, der nicht über korrupte politische Kumpanei an seine Macht kam, sondern über seine populistischen wirtschaftlichen Aktivitäten... das machte ihn für Politiker so gefährlich und er wurde entsprechend geframed. Für den Wähler aber eine unglaublich spannende Alternative... vielleicht mal jemand, der tut was er sagt... Ich könnte mit gut vorstellen einen Trigema-Chef Wolfgang Grupp zu wählen, wenn die Wahl nur zwischen Söder, Laschet, Baerbruck und Konsorten bestünde...
Seine Umweltpolitik war sicher nicht Mainstream und populär (bitte nicht vergessen: diesbezüglich gibt es ebensoviele Lobbyisten die Interessen verfolgen)... sein Ansatz war „America First“ und er wollte zum Wohl Amerikas handeln und keinen globalen Trends und globalen Lobbys nachgeben... somit war das zwar aus unserer grünen-europäischen Sicht schwer verständlich, aber im Grunde nur konsequent. Er versuchte auch Firmen zurück nach USA zu holen (Apples iMac Fertigung zum Beispiel) und versuchte, dass sie die Steuern im eigenen Land zahlen... alles konsequent.
Ganz ehrlich... ich würde mir so jemanden wünschen... vielleicht etwas intellektueller ;-)
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.04.2021 09:59).